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| 01:04 Uhr

Unterwegs für die Kinder und für Thailand

Weißwasser.. Die Könige Caspar, Melchior und Balthasar waren am vergangenen Samstag gleich mehrfach unterwegs. André Kurtas

Diesmal führten die Spremberger Sternsinger zwar nicht ihre obligatorischen Sammelbüchsen mit sich, dennoch schlüpften sie in ihre Gewänder und trafen sich mit knapp 200 anderen Sternsinger zur traditionellen Sternsinger-Dankesfeier, zu der auch Bischof Rudolf Müller begrüßt werden konnte. Hierzu hatte in diesem Jahr das Bistum Görlitz auch die Spremberger Sternsinger nach Weißwasser eingeladen.
In den vergangenen Tagen waren die Mädchen und Jungen unterwegs, um Geld für Thailand einzusammeln. Sie haben dazu beigetragen, dass die Aktion des Dreikönigssingens wieder ein großer Erfolg wurde. Zahlreiche Leute haben den drei Weisen aus dem Morgenland und ihren Begleitern in diesen Tagen die Türen weit geöffnet und die Sternsinger in ihren bunten Kostümen und mit ihren Liedern wurden herzlich willkommen geheißen. Sie brachten den Segen „Christus segne dieses Haus“ zu den Menschen und sammelten für Not leidende Kinder in aller Welt.
Die Mädchen und Jungen waren in ihren königlichen Gewändern für viele Menschen so etwas wie Engel. Insgesamt sammelten die Sternsinger des Bistums Görlitz in diesem Jahr einige tausend Euro ein. Das Geld kommt in diesem Jahr Thailand zugute. Das Leitwort für 2005 hieß: „Kinder haben eine Stimme - dek mii sitti riak rong.“

Nach der Begrüßung und dem gemeinsamen Singen gab es bei der Dankesfeier für die Sternsinger zahlreiche Angebote, die vom Basteln über Gespräche bis hin zum Dankgottesdienst reichten. Im Gottesdienst wurde extra ein Segen für die betroffenen Menschen des Seebebens in Asien gesprochen.
In fünf Gruppen war für reichlich Kurzweil gesorgt. Während eine Gruppe einen leckeren Obstsalat für das Mit tagessen vorbereitete, beschäftigte sich eine andere Gruppe mit der Religion in Thailand. Eine weitere Gruppe von Kindern befasste sich mit den Kinderrechten in der Welt. Auch die thailändische Kultur stand bei den Projekten auf der Tagesordnung.
Die Spremberger Sternsinger möchten möglichst vielen Kindern und Jugendlichen in den südlichen Ländern der Erde zu einem menschenwürdigen Leben verhelfen. Mit ihrer Aktion stellten sie sich auch an die Seite der Kinder, die von der Naturkatastrophe betroffen sind.
Bei der Dankesfeier ließen die kleinen Sänger ihre Erlebnisse noch einmal Revue passieren. Auch Bischof Rudolf Müller versäumte es nicht, den Sternsingern für ihr großes Engagement zu danken und stellte sich mit all den Mädchen und Jungen noch für ein Erinnerungsfoto zur Verfügung.