aus Guben besuchte im April die befreundete Familie Gabin im etwa zwölf Kilometer von Gubin entfernten Koperno. Derartige Besuche sind keine Seltenheit, auch die Gabins kommen öfters nach Guben.
Auf der Rückfahrt begleitete Gabins Sohn Darek Herrn P. Und das war ein wahrer Glücksfall. Denn Herrn P. wurde unterwegs übel, und er verspürte Gleichgewichts- und Sehstörungen, konnte also das Auto nicht weiter steuern.
Darek Gabin fuhr Siegfried P. zur Grenze. Doch da er keinen gültigen Pass hatte, war die Frage: Was tun, um P. nach Guben ins Krankenhaus zu bringen? Nach kurzer Erklärung der Sachlage gegenüber den polnischen und den deutschen Grenzschützern konnte Darek Gabin Herrn P. ins Wilkestift bringen und dessen Pkw dort abstellen.
Die unkomplizierte Handlungsweise der BGS-Beamten, vor allem von Frau Maria Langosch, hat vielleicht Herrn P. das Leben gerettet. Denn seine Diagnose lautete Hirnblutung. Er kam für sieben Tage zur Spezialbehandlung in eine Frankfurter Klinik, danach wieder ins Wilkestift. Anschließend stand ein Aufenthalt in einer Reha-Klinik auf dem Plan.
Famlie P. bedankte sich bei der Bundesgrenzschutzbeamtin mit einem kleinen Blumenstrauß.