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| 16:27 Uhr

Gubener Umwelttag
Guben produziert 47 Prozent weniger Kohlendioxid

Zum 15. Energiespar- und Umwelttag hatte Pro Guben-Vorsitzende Irmgard Schneider namhafte Referenten eingeladen.
Zum 15. Energiespar- und Umwelttag hatte Pro Guben-Vorsitzende Irmgard Schneider namhafte Referenten eingeladen. FOTO: Ute Richter
Guben. Umwelttag widmet sich den nächsten Herausforderungen.

Zum 15. Energiespar- und Umwelttag hatte am Freitagnachmittag der Verein Pro Guben in das Stadt- und Industriemuseum eingeladen. Traditionell hatten Vorsitzende Irmgard Schneider und ihr Pro-Guben-Team wieder namhafte Referenten eingeladen wie Gerd Krautz vom Centrum für Energietechnologie Brandenburg GmbH (Cebra), Dr. Helmar Rendez von der Leag sowie Prof. Peter Droege von der Uni Vaduz Liechtenstein und Präsident des Vereins Eurosolar.

Die Themen der Vorträge waren breit gefächert und reichten von Projekten zur Energiespeichertechnologie über technische Lösungen in Kraftwerken zum Ausgleich der Schwankungen durch altermative Energieeinspeisungen, der Kraftwerks-Sicherheitsreserve bis hin zur Umgestaltung der Region nach der Kohle. Es ging aber auch, und das wurde betont, um die Zusammenarbeit aller im Interesse des Klimas, der Kraftwerker und der Verbraucher.

 Der Verein Pro Guben hat sich die Reduzierung der Umweltbelastung durch die Entwicklung neuer Methoden des Anbaus von landwirtschaftlichen und gärtnerischen Produkten zum Ziel gesetzt. Dabei sollen Ressourcen geschont, gleichzeitig eine Steigerung des Ernte­ertrages ereicht werden.

Um immerhin 43 Prozent ist der Kohlendioxid-Ausstoß in Guben im Vergleich zum Jahr 2000, dem Jahr der ersten Dokumentation, gesenkt worden. Der Verein erfasst seitdem, wie viel klimaschädliches Treibhausgas durch den Einsatz Erneuerbarer Energien eingespart wird. Mit 38 lokalen Partnern arbeitet der Verein, der im Auftrag der Stadt Guben die Ziele des umweltpolitischen Aktionsprogramms Agenda 21 umsetzt, mittlerweile zusammen. Dazu gehören sowohl die Solargenossenschaft Lausitz, Handwerksbetriebe oder die Stadtverwaltung. Diese installieren Fotovoltaikanlagen, Wärmepumpen, Biogasanlagen oder moderne Heizsysteme, die in die Statistik einfließen. Für seinen unermüdlichen Einsatz erhielt der Verein Pro Guben 2015 den Europäischen Solarpreis.