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| 18:04 Uhr

Politik
Ausschuss fühlt sich in Kompetenz beschnitten

Schenkendöbern. Die Informationsrunde zum Zustand der Gewässer in Schenkendöbern ist offenbar doch eine Veranstaltung des Umweltausschusses.

Das stellt Steffen Krautz als Ausschussvorsitzender jetzt in einer Stellungnahme gegenüber der RUNDSCHAU klar. Damit widerspricht er der Aussage des Bürgermeisters Peter Jeschke (CDU). Dieser hatte betont, dass es sich dabei um eine Veranstaltung der Gemeinde handle und nur der Bürgermeister Termin, Ort und Thema bekannt geben könne. „Dies ist schlichtweg eine Beschneidung der Kompetenz des Ausschusses und sollte ausgewertet werden“, betont Krautz. Ihm gehe es darum, die Bürger über die Gesamtgewässersituation in der Gemeinde zu informieren und Zusammenhänge noch besser zu erklären. „Seit zwei Jahren thematisiere ich das Problem Wasserhaushalt, Gubener Seen und auch Pinnower See immer wieder im Kreistag“, betont er. Sein Vorgehen werde auch vom Landkreis unterstützt, führt er weiter aus. „Unser ganzes Gemeindegebiet ist betroffen. Das müssen wir erkennen und uns endlich wieder alle an einen Tisch setzen wie beim Braunkohle-Stern-Marsch“, erklärt Krautz. Auf der nächsten Sitzung des Umweltausschusses soll nun über die weitere Vorgehensweise beraten werden.

(sha)