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Umgang mit Versicherten verwundert

Hartmut Richter schreibt zum RUNDSCHAU-Beitrag "Krankenkasse schließt Gubener Filiale" vom 10. April: Obwohl ich nicht bei der Barmer-GEK versichert bin, war ich jedoch erstaunt, wie diese Versicherung mit ihren treuen Kunden umgeht.

Von einem Vertrauensverhältnis kann hier nicht die Rede sein.

Eine vorherige briefliche Mitteilung an ihre Versicherten wegen der Schließung in Guben wäre doch das Mindeste gewesen.

Sicher werden viele Bürger verärgert sein. Unsere älteren Mitbürger trifft es dabei wieder am stärksten. In vielen Angelegenheiten müssen schon die Städte Forst, Cottbus und Eisenhüttenstadt aufgesucht werden.

In den Leitlinien der Seniorenpolitik der Stadt Guben werden Gesundheit und Wohlbefinden, die Sicherung der sozialen Infrastruktur und die medizinische Versorgung betont (...)

Eindrücke aus dem Sendezentrum-Bunker

Hans-Joachim Illmer aus Guben schreibt:

Eine einmal andere Exkursion war die Führung mit dem Historiker Andreas Weigelt und der Stiftung Naturlandschaften Brandenburg durch das ehemalige Fallschirmspringerlager der sowjetischen Luftlandebrigade bei Staakow und am verbunkerten Sendezentrum bei Lamsfeld. Da das Interesse groß war, wie die Teilnehmerschar zeigte, ging's dann los in Fahrgemeinschaften.

Außer dass durch Herrn Weigelt viel über die große Politik des Kalten Krieges vermittelt wurde, war zu erfahren dass die bei Staakow ausgebildeten Fallschirmjäger für ihren Einsatz in Afghanistan vorgesehen waren. Auch dieses verbunkerte Sendezentrum bei Lamsfeld war beeindruckend und dabei nur ein winziger Bruchteil des Wettrüstens im damaligen Kalten Krieg. Informationen von Zeitzeugen, von Mitarbeitern der Forstwirtschaft sowie von den auch teilnehmenden Freaks mit selbst angeeignetem Hintergrundwissen haben die Schau ergänzt.

Einblicke in Ermittlungsarbeit

Gerlinde Märker berichtet über eine Beratung der Ortsgruppe 17 der Volkssolidarität:

In der vergangenen Zusammenkunft der Mitglieder der Ortsgruppe 17 der Volkssolidarität im Kulturzentrum Obersprucke standen Fragen zur Sicherheit im Brennpunkt des Interesses der Senioren. Silvio Boigk, Polizeioberkommissar der Kriminalpolizei, berichtete dazu aus seinen langjährigen Diensterfahrungen. Er ist Gubener und bestens vertraut mit der Situation in und um Guben. Viele wichtige Hinweise und Ratschläge konnte er den Senioren mit auf den Weg geben, wie sich jeder vor Handtaschenräubern schützen kann, wie man nicht auf die Tricks der Beträger mit der Enkelmasche hereinfällt, wo man Hilfe bekommen kann und vieles mehr.

Viel Spaß bereiteten den Zuhörern die praktischen Vorführungen, wie Fingerabdrücke sichtbar gemacht und als Beweismittel gesichert werden, wie der Dienstausweis und die Polizeimarke eines Beamten aussehen, wie man Phantombilder zur Ermittlung nutzt. Zum Schluss konnten die Interessenten noch Markblätter mitnehmen, die wichtige Sicherheitshinweise im komprimierter Form zum Nachlesen enthalten.