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Umgang mit Kita-Personal und Eltern befremdlich

Leserbrief. Zum Artikel "Eltern fürchten um 20 Plätze", RUNDSCHAU vom 28./29. März, schreibt J. Dahnke

Die Kita Waldhaus habe ich in sehr guter Erinnerung, da in ihr sowohl mein Sohn als auch meine Enkelkinder stets gut betreut und ihnen hier wichtige Grundlagen für ihre Entwicklung vermittelt wurden. Sie gingen gern in die Einrichtung.

Deshalb machen mich die Veröffentlichungen zu den Ereignissen im vergangenen Jahr und auch jetzt wieder betroffen. Unverständlich ist für mich der Umgang des ehemaligen Trägers Haus der Familie (HdF ) mit dieser Einrichtung. Deutlicher: der Umgang der Geschäftsführung des ehemaligen Trägers HdF mit dem Personal und den Eltern der Kita-Kinder.

Als Außenstehender ist für mich nicht nachvollziehbar, warum der Vertrag mit dem Waldhaus durch das HdF gekündigt wurde und die Gründe geheimnisvoll verschwiegen werden. Geht es um persönliche Befindlichkeiten von Verantwortlichen?

Eigenartig auch, dass das Waldhaus mit 85 Plätzen vom neuen Träger übernommen wurde, aber das HdF 20 Plätze davon beanspruchen will. Um eine neue eigene "Kleinst -Kita" im HdF einzurichten, sollten erst einmal die vorhandenen bewährten Möglichkeiten in der Stadt genutzt werden.

Hier sehe ich die zuständigen Stellen des Kreises und der Stadt in der Verantwortung, geht es doch dann auch immer wieder um Zuschussgelder für die Einrichtungen.

Ich hoffe, dass die bürokratischen Notwendigkeiten betreffs der Registrierung und Platzanzahl des Waldhaus schnell erledigt werden und neuer Träger, Eltern und Personal auf sicherer Grundlage alles für ihre Kinder tun können.