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Naemi-Wilke-Stift
Umbau für drei Praxen geht zügig voran

Guben. Im ehemaligen OP-Bereich des Altbaus des Naemi-Wilke-Stifts entsteht ein neues Chirurgischen Ambulanzzentrum. Es soll beim Neujahrsempfang des Stifts eingeweiht werden.

Auf einer Fläche von rund 400 Quadratmetern entstehen seit Juni in der ersten Etage Räume für drei chirurgische Arztpraxen der Medizinischen Einrichtungsgesellschaft mbH Guben (MEG). Über das Projekt und den Baufortschritt hat am Donnerstag der Technische Leiter des Stifts, Matthias Reffke, bei einer Veranstaltung bei Kultur im Stift berichtet

Zu den drei Praxen gehören demnach ebenfalls der Bereich für Anmeldungen, ein Wartebereich für circa 30 Personen sowie erforderliche Nebenräume. Der Durchgangsarzt erhält einen septischen Eingriffsraum. Außerdem steht den Ärzten dort nach dem Umbau ein ambulanter OP-Bereich zur Verfügung, der von allen Fachärzten des Medizinischen Versorgungszentrums genutzt werden kann. Der gesamte Bereich wird barrierefrei zugänglich sein.

Laut Matthias Reffke geht der Umbau zügig voran, wenn auch durch Lieferschwierigkeiten ein wenig Verzug entstanden sei. Der Technische Leiter weiß, dass Baumaßnahmen in einem Altbau – zudem noch denkmalgeschützt – außerdem immer Überraschungen bergen können. Bereits erledigt seien Arbeiten wie die Demontage aller technischer Gebäudeanlagen, Putz- und Maurerarbeiten, Sanitär/Heizung, Elektroinstallationen, die Montage neuer Fenster inklusive Sonnenschutzanlagen. Neue Innentüren seien eingebaut. Die Raumlufttechnik sei installiert, die Leitungen samt Entnahmestellen für die medizinischen Gase seien verlegt.

Zurzeit werden die Lüftungskanäle vervollständigt, die Regelungstechnik der Gebäudeleittechnik installiert, die restlichen Trockenbauwände und Decken geschlossen, Fliesenarbeiten ausgeführt sowie die Schaltschränke installiert. Im Anschluss gehe es an die Spachtel- und Malerarbeiten, den Bodenbelag und die Komplettierung aller Gewerke, weist Matthias Reffke hin. Sobald die Sachverständigen und die untere Bauaufsichtsbehörde die Arbeiten abgenommen haben, könne es an die Möblierung der Räume gehen.

Am Bau beteiligt sind zehn Unternehmen, von denen bis auf eine Firma alle in der Region ansässig sind. Die Planung und Bauüberwachung liegt in der Hand des Gubener Ingenieurbüros Bärmann + Partner in Zusammenarbeit mit dem Technischen Leiter des Naemi-Wilke-Stifts, Matthias Reffke.

Die Einweihung des neuen chirurgischen Ambulanzzentrums ist im Rahmen des Neujahrsempfangs des Naemi-Wilke-Stifts geplant, der am 19. Januar stattfinden wird. Die Gesamtkosten für das Bauprojekt betragen rund eine Million Euro. Sie werden komplett aus Eigenmitteln der Stiftung finanziert.

(red/pos)