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| 14:52 Uhr

Feuerwehr beleidigt
Ultimatum gegen Pöbler verstrichen

Guben. Das Ultimatum von Bürgermeister Fred Mahro gegen eine Gruppe Jugendlicher, die Anfang des Monats einige Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Guben während eines Löscheinsatzes verbal angegriffen, ist verstrichen.

Mahro hatte von ihnen innerhalb von sieben Tage eine Entschuldigung beim Wehrführer gefordert, andernfalls wollte er die Rechtslage prüfen und Anzeige erstatten. „Es ist zu keiner Entschuldigung bei der Feuerwehr gekommen“, so der Rathauschef auf RUNDSCHAU-Nachfrage. „Ich werde nun mit dem Vorstand der Feuerwehr über die weitere Vorgehensweise sprechen.“ Sollten die Kameraden weiter gegen die Pöbler vorgehen wollen, stehe er hinter ihnen. Sollte die Feuerwehr den Vorfall nun lieber auf sich beruhen lassen, will er diesen Wunsch ebenfalls akzeptieren. „Die Entscheidung liegt ganz bei den Kameraden“, betont Fred Mahro. Fünf bis sechs stark alkoholisierte Jugendliche hatten die Kameraden mit Sprüchen wie „Ihr seid ja alle zu blöde“ angegriffen.

(mcz)