Der Schwerpunkt soll auf dem Wohnpark Obersprucke liegen, wie Carola Huhold, Fachbereichsleiterin für Stadtentwicklung, informiert.

Die Resonanz bei der Erstauflage im vergangenen Jahr war sehr gut, wie Carola Huhold betont. Damals öffneten in der Altstadt unter anderem das Evangelische Gemeindezentrum, der Hort in der Friedensschule, die künftige Seniorenwohnstätte in der Alten Poststraße 61 sowie der GWG-Wohnpark in der Berliner Straße. In all diese Objekte sind Mittel aus der Städtebauförderung geflossen.

Der Fokus in diesem Jahr liegt auf dem Rück- und Umbau in der Obersprucke. Geplant sind beispielsweise ein Rundgang durch das Wohngebiet sowie eine Fotoausstellung mit Luftbildern aus der Zeit nach der Wende und heute. Mehr als 600 Wohnungen sind in den vergangenen Jahren im Wohnkomplex (WK) IV abgerissen worden, im gesamten Stadtgebiet waren es 2500.

"Momentan laufen die Abstimmungsgespräche mit den Akteuren", sagt Huhold. Im Visier hat die Fachbereichsleiterin unter anderem das neue Tagespflege- und Begegnungszentrum der Arbeiterwohlfahrt, das Jugendcafé Pipe der Heilsarmee, den Hort der Corona-Schröter-Grundschule, den neuen Infopunkt Obersprucke, die Kita Musikspielhaus sowie den Schulhof der Europaschule. Die Einrichtungen sollen ihre Türen öffnen.

Der Tag der Städtebauförderung ist eine Gemeinschaftsinitiative von Bund, Ländern, Städtetag und Städte- und Gemeindebund. An der Erstauflage im Jahr 2015 beteiligten sich bundesweit fast 600 Kommunen mit 1500 Veranstaltungen und mehr als 100 000 Besuchern.