Zum traditionellen Weihnachtsmarkt hatte am Wochenende die Stadt Guben auf den Friedrich-Wilke-Platz eingeladen. Trotz des nasskalten Wetters kamen laut Aussage der Organisatoren an den beiden Tagen viele Besucher. Auf der kleinen Außenbühne traten die Kitas der Stadt sowie verschiedene deutsche und polnische Bands auf. In der Alten Färberei hatte die Stadt ein weihnachtliches Kinderland mit Laternenbasteln, Chillbereich und Bühnenprogramm vorbereitet, was aufgrund des Wetters gut angenommen wurde. Dort zeigte die Heilsarmee, die während der Nachmittage und Abende auch an Feuerkörbe mit Stockbrot und Marshmallows einlud, ihr modernes Krippenspiel zu der Musik von Queen. Dafür bekamen sie viel Applaus.

Weihnachtsmann musste geweckt werden

Natürlich kam auch der Weihnachtsmann an beiden Tagen vorbei, wobei er am Sonntagnachmittag erst durch die Kinder geweckt werden musste. Das hat in Guben Tradition.

Über die Angebote der Stände des Marktes waren die Besucher allerdings durchaus geteilter Meinung. Für manche reichten die Verpflegungsstände sowie die Angebote in der Alten Färberei aus. Andere vermissten eine Auswahl an Speisenangebote und fanden auch die Verkaufsstände unpassend für einen Weihnachtsmarkt.

Der Modellbahnklub Guben präsemtierte mehrere Eisenbahnplatten. Groß und Klein waren erstaunt über die vielen kleinen Details, die die Vereinsmitglieder mit viel Liebe in oft mehrjähriger Arbeit verbauen.