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| 18:45 Uhr

Naemi-Wilke-Stift
Theologen aus ganz Deutschland zu Gast

Die Konferenzteilnehmer vor dem Krankenhaus des Naemi-Wilke-Stiftes.
Die Konferenzteilnehmer vor dem Krankenhaus des Naemi-Wilke-Stiftes. FOTO: Naemi-Wilke-Stift
Guben. Konferenz der theologischen Vorstände im Kaiserswerther Verband beim Wilkestift.

24 Gäste aus ganz Deutschland, zumeist leitende Theologen aus Diakonissenmutterhäusern,  sowie aus Ungarn und Polen haben an einer Jahrestagung der theologischen Vorstände im Kaiserswerther Verband beim Naemi-Wilke-Stift in Guben teilgenommen. Die Tagung begann mit der Besichtigung des 750-jährigen Klosters in Neuzelle. Im Anschluss eröffnete die Geschäftsführerin des Kaiserswerther Verbandes, Pfarrerin Christa Schrauf (Berlin) die Tagung, die unter dem Motto „Gesundheit ohne Grenzen – Diakonie in der Grenzregion“ stand. Prof. Ulrich H.J. Körtner aus Wien, Theologe und Ethiker, stellte sich dem Thema „Soziales Unternehmertum in Europa und seine Bedeutung für die diakonischen Unternehmen in Deutschland“ und gab spannenden Anregungen, so Rektor Stefan Süß.

Der zweite Tag stand im Zeichen der Praxis. Zunächst berichtete Anna Wrobel, Koordinatorin des Projektes „Gesundheit ohne Grenzen“, gemeinsam mit Verwaltungsdirektor Gottfried Hain über das Interreg-Projekt des Naemi-Wilke-Stitftes. Es gab umfassende Information zu europäischen Förderprogrammen. Auch ein Ausflug nach Zielona Gora zum ehemaligen Diakonissenmutterhaus „Bethesda“, das heutige Wojwodschaftskrankenhaus, stand auf dem Programm. Hier stand die Strahlentherapie im Fokus. Den Gästen wurde auch die Medizinische Schule vorgestellt. Zum Abschluss fand ein gemeinsamer Gottesdienst in der Kirche Des Guten Hirten in Guben statt.

Die nächste Konferenz der theologischen Vorstände findet 2019 statt. Dann werden die Gubener ins bayrische Neuendettelsau reisen.