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| 02:34 Uhr

Textilmuseum entstaubt seine Sammlerstücke

Auch Mineralien sollen laut Museumsleiterin Michaela Zuber bei der Sonderschau gezeigt werden.
Auch Mineralien sollen laut Museumsleiterin Michaela Zuber bei der Sonderschau gezeigt werden. FOTO: jas
Forst. Ganz tief ins Archiv hat das Brandenburgische Textilmuseum Forst geschaut. Das Ergebnis dieser Erkundung wird ab dem 27. März in einer Sonderausstellung zu sehen sein. "Abgestaubt – Sammlungsstücke aus 115 Jahren Museum" heißt es dann. Jürgen Scholz

Zu sehen sein werden nach Angaben von Angela Maaß vom Museumsverein unter anderem Nähmaschinen aus der umfangreichen Sammlung des Textilmuseums. "Es gab neben Singer-Nähmaschinen zahlreiche qualitativ hochwertige Maschinen", so Maaß. Etwa 50 solche Geräte sind im Textilmuseum gelagert. Darunter ganz unterschiedliche Typen und Marken von Singer über Veritas bis zu Naumann. Auch eine Reihe von Bügeleisen werden Einblicke in die Geschichte der Bearbeitung von Heimtextilien geben. Darunter sind laut Museumsleitung erste Geräte, die mit Kohlestückchen beheizt wurden. Auch frühe DDR-Bügeleisen werden zu sehen sein. "Die hatten keinen Temperaturregler. Das war gefährlich beim Umgang mit Synthetik-Fasern", erklärt Angela Maaß, die darauf verweist, dass bis zu 30 Bügeleisen im Archiv des Textilmuseums lagern.

Mit der Vorbereitung der Sonderschau endet auch die Ausstellung des Forster Künstlers Jürgen Roy. Dessen Werke sind bis zum kommenden Sonntag zu sehen.

Das Textilmuseum lädt zur Tausch- und Sammlerbörse ein. Anlass ist der Internationale Museumstag am 18. Mai. Er steht unter dem Motto "Sammeln verbindet...". Getauscht werden kann nach Angaben der Museumsleitung fast alles, was das Sammlerherz höher schlagen lässt - von der Briefmarke bis zur Fahrradklingel, von der Münze bis zur Modellbahnlokomotive. Interessierte sollen sich bereits jetzt im Textilmuseum unter der Telefonnummer 03562 97356 vormerken lassen.