“Wir wollen damit ein Zeichen gegen den geplanten Tagebau Jänschwalde-Nord setzen„, sagt Siegmar Buder vom Ortsbeirat Taubendorf, der zu den Organisatoren des Protestes gehört. “Wir wollen zeigen, wie dicht der Tagebau an unseren Orten vorbeiführen soll und so unsere Lebensqualität massiv beeinträchtigen würde.„

Ursprünglich war vorgesehen, mit Fackeln die künftige Tagebaukante darzustellen. “Von diesem Plan haben wir aber inzwischen Abstand genommen, weil die Äcker zu sehr unter Wasser stehen„, so Buder.

Stattdessen treffen sich die Taubendorfer am Vereinshaus und die Groß Gastroser am Kindergarten. Die Taubendorfer werden sich über den Au-Weg in Richtung Groß Gastrose in Bewegung setzen, die Gastroser über die Siedlung in Richtung Taubendorf. Etwa in der Mitte zwischen beiden Dörfern sollen sich die beiden Gruppen treffen.

Im Anschluss gehen laut Buder alle gemeinsam zurück nach Groß Gastrose, wo auf dem Kita-Gelände ein Lagerfeuer entzündet werden soll. ten1