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| 16:41 Uhr

Taubendorf
Ausgleich für Tagebaubelastungen

Etwa 2000 Jahre alt soll dieser Eichenstubben sein. Das schätzten die Archäologen ein, die ihn vor dem Bau der neuen B112-Trasse bei Taubendorf gefunden haben. Im neuen Kreuzungsbereich fanden sich auch Spuren einer Besiedlung, die Jahrtausende zurückgeht. Der Mooreichenstubben soll nun auf einem neu gestalteten Bereich im Ort seinen Platz finden und mit einer Tafel an die lange Geschichte der Besiedlung erinnern. Später sollen weitere Tafeln an anderen Stellen im Ort mehr aus der Dorfgeschichte erzählen.
Etwa 2000 Jahre alt soll dieser Eichenstubben sein. Das schätzten die Archäologen ein, die ihn vor dem Bau der neuen B112-Trasse bei Taubendorf gefunden haben. Im neuen Kreuzungsbereich fanden sich auch Spuren einer Besiedlung, die Jahrtausende zurückgeht. Der Mooreichenstubben soll nun auf einem neu gestalteten Bereich im Ort seinen Platz finden und mit einer Tafel an die lange Geschichte der Besiedlung erinnern. Später sollen weitere Tafeln an anderen Stellen im Ort mehr aus der Dorfgeschichte erzählen.
Taubendorf. Vereine werden unterstützt und ein alter Stubben bekommt einen Ehrenplatz.

Die Gemeindevertretung Schenkendöbern hat den sogenannten Arbeitsplan für den Ortsteil Taubendorf genehmigt. Er passiert auf eine Vereinbarung zwischen der Kommune und dem Tagebaubetreiber Leag, der bestimmte Ausgleichsprojekte für die Beeinträchtigungen der Taubendorfer durch den Tagebaubetrieb vorsieht, der unmittelbar am Ort vorbeigeführt wird.  Da die Projekte finanziell durch die Bücher der Gemeinde Schenkendöbern laufen, musste die Gemeindevertretung den Arbeitsplan offiziell beschließen.

So soll es eine Unterstützung von 5000 Euro für die Herrichtung des Geländes am Ortsausgang in Richtung Kerkwitz geben. Außerdem soll der bei Straßenbauarbeiten gefundene Mooreichenstubben mit einer Tafel versehen an die Geschichte des Ortes erinnern. Das Dreieck an der ehemaligen Bundesstraße 112 soll neu gestaltet werden. Die beiden letzten Vorhaben werden mit 1000 Euro angesetzt.  Schenkendöberns Bürgermeister Peter Jeschke (CDU) schloss eine höhere Summe, die die Gemeinde belasten würde, aus.

Außerdem sieht die Vereinbarung vor, dass die Leag die Arbeit der Vereine im Ort unterstützt. Damit sollen die erschwerten Bedingungen am Tagebaurand ausgeglichen werden. Es handele sich um einen bereits abgestimmten Entwurf, so Taubendorfs Ortsvorsteher Jürgen Handreck.

Der Entwurf sieht außerdem vor, dass es mindestens bei gemeinsamen Beratungen alle vier Monate bleibt, Gespräche zu Lärmschutzmaßnahmen an der B 112 geführt, die gemeinsamen Pegelmessungen fortgeführt und die Ergebnisse bekannt gegeben werden. Daneben sollen weitere Abstimmungen zur Errichtung eines Aussichtspunktes in Höhe der Ortslage Taubendorf geführt werden.  Auch eine weitere Gießwasserbegünstigung der Einwohner in dem vom Grundwassertrichter betroffenen Dorf soll fortgesetzt werden.

Die Vereinbarung stammt aus dem Jahr 2009 und wird regelmäßig aktualisiert

(js)