(red/dsf) Im vergangenen Jahr war es das ehemalige Gefängnis, in diesem Jahr wird sich der Tag der Städtebauförderung am 11. Mai in Guben rund um das Thema Bauhaus drehen. Und auch, wenn im ersten Moment die Villa Wolf das wohl wichtigste Zeugnis der Bauhaus-Architektur im ehemaligen Guben zu sein scheint – auch im heutigen Guben gibt es Zeugnisse des eigenwilligen und prägenden Baustils.

„Im Vordergrund des Tages der Städtebauförderung stehen die Bauten der Rosa-Luxemburg-Straße sowie der Karl-Marx-Straße im Bereich des Klimaquartiers Hegelstraße“, kündigt Stadtsprecherin Laura Böhme an.

Am elf Uhr und bis 16 Uhr gibt es der Stadtverwaltung zufolge die Möglichkeit, beide Orte zu erkunden. In der Rosa-Luxemburg-Straße 46 wird im Stundentakt die Historie der von dem Berliner Architekten Willi Ludewig entworfenen Häuser erklärt, kündigt die Stadt an. Die Gubener Wohnungsbaugenossenschaft (GWG) hat sich dafür die Hilfe eines fachkundigen Referenten geholt. „Unter anderem ist es möglich, sich die Bauten einmal genauer anzusehen“, heißt es in der Ankündigung.

Begehungen sind auch in der Karl-Marx-Straße 35 bis 37 möglich. Dafür sorgt am Tag der Städtebauförderung die Gubener Wohnungsgesellschaft (Guwo). Im Rahmen eines Realisierungswettbewerbes 2017 konnten mit Fördermitteln aus der Städtebauförderung Planungen zum Erhalt der Bausubstanz im heutigen Klimaquartier Hegelstraße getätigt werden. Alle Beiträge des Wettbewerbs können am 11. Mai gesichtet werden, so dass sich Interessierte ein Bild von der künftigen Umsetzung machen können.

Die Stadt Guben nimmt mit einem Plakat an einem Plakatwettbewerb anlässlich des fünften Tages der Städtebauförderung teil. Städte und Kommunen waren dazu aufgerufen worden. Abgestimmt wird von allen, die Lust haben, bei dem Wettbewerb ihre Stimme abzugeben. Das ist im Internet möglich unter der folgenden Adresse:

https://www.tag-der-staedtebaufoerderung.de/plakatwettbewerb/voting