Zu den Projekten, die in der Neißestadt in naher Zukunft umgesetzt werden sollen, gehört die umfassende Sanierung der Friedrich-Engels-Straße. Die Straße weist auf dem Abschnitt zwischen Platz des Gedenkens und Pestalozzistraße teilweise erhebliche Mängel auf. Zudem ist aufgrund der Pflastersteine auch die Lärmbelästigung relativ hoch.

Nun soll in diesem Jahr damit begonnen werden, diesen Zustand zu verbessern. Wie aus der Stadtverwaltung auf Nachfrage zu erfahren war, läuft derzeit das Ausschreibungsverfahren für die Sanierung. Die Straße wird laut Stadtsprecherin Laura Böhme für die Arbeiten in drei Bauabschnitte eingeteilt. Der Ausbau soll im Bereich Kaltenborner Straße/Platz des Gedenkens beginnen und von dort in Richtung Pestalozzistraße führen.

Kosten werden über Fördermittel finanziert

Die Kosten für die Planung werden über Städtebaufördermittel finanziert, den entsprechenden Bescheid hatte die damalige Brandenburger Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung, Kathrin Schneider, der Stadt bereits im letzten Sommer übergeben. An dem Straßenabschnitt liegen mit dem Freibad und dem geplanten Pflegefachzentrum der Gubener Sozialwerke auf dem Gelände der einstigen Wilhelm-Pieck-Schule auch zwei öffentliche Einrichtungen.

Ob später auch der Abschnitt zwischen Pestalozzistraße und Grünstraße saniert wird, an dem sich unter anderem das Pestalozzi-Gymnasium befindet, steht derweil noch nicht fest.