| 02:41 Uhr

Stift erinnert an den Todestag von Namensgeberin Naemi Wilke

Kita-Kinder haben zu Ehren von Naemi Wilke ein kleines Programm vorgetragen.
Kita-Kinder haben zu Ehren von Naemi Wilke ein kleines Programm vorgetragen. FOTO: Archiv Stift
Guben. "Ich habe heute Geburtstag", erklärte ein Sechsjähriger zu Beginn des kleinen Programms, mit dem Kinder aus der Kita des Naemi-Wilke-Stiftes am gestrigen Dienstag an den Todestag von Naemi Wilke erinnern wollten. red/SvD

Der tragische Todestag 1874 hatte die Eltern von Naemi veranlasst, ein Kinderkrankenhaus zu eröffnen, aus dem das Naemi-Wilke-Stift hervorgegangen ist. Rektor Stefan Süß: "Seit die Stiftung 2004 den Grabstein des Kindes eher zufällig aus Polen zurückerhalten hat, haben wir hier einen Erinnerungsort im Weiten Raum des Krankenhauses eingerichtet. Blumen erinnern heute und in den Folgetagen an dieses lang zurückliegende tragische Ereignis."

Kinder könnten sehr genau mitempfinden, wie das für die Eltern gewesen sein mag. Und sie wissen auch, wie wichtig ein Krankenhaus ist, um bei Krankheiten die erforderliche medizinische Hilfe erhalten zu können, sagt Süß.

"Ein kleiner Spatz zur Erde fällt und Gott entgeht das nicht", mit diesem Lied von Margret Birkenfeld haben die Kinder den Zaungästen bei dieser kleinen Feier Freude gemacht. Denn der Weite Raum im Krankenhaus ist die Drehscheibe für die Patientenaufnahme und Erstuntersuchungen. Hier eilen viele Menschen vorbei und haben so die kleinen Sänger gehört und erlebt.

Das Stift erinnert zusammen mit dem Kindergarten an diese besondere Gründungsgeschichte immer am Todestag von Naemi und an ihrem Geburtstag im Dezember.