Trauen sich die Gubener immer seltener? Im vorigen Jahr gaben sich auf dem Gubener Standesamt jedenfalls 64 Paare das Ja-Wort. Das sind deutlich weniger, als in den Vorjahren. 2018 hatten die Gubener Standesbeamten noch 80 Ehen geschlossen, 2017 waren es 91 Paare und 2016 schließlich 81.

Zweimal gaben sich im vergangenen Jahr gleichgeschlechtliche Partner das Ja-Wort. Und auch international ging es auf dem Standesamt wieder zu, wie aus dem Rathaus zu erfahren war: In vier Fällen wurden deutsch-polnische Ehen geschlossen und jeweils einmal eine deutsch-vietnamesische und eine deutsch-tschechische Ehe. Dazu schlossen zwei ehemalige Gubener, die heute in der Schweiz leben, vor den Standesbeamten der Neißestadt den Bund fürs Leben.

Heiraten auf dem Floß auf dem Göhlensee

Und es ging noch internationaler: In drei Fällen wurden Eheschließungen von Bürgern aus Guben oder der Gemeinde Schenkendöbern, die im Ausland vollzogen wurden, für das Gubener Eheregister geprüft und beurkundet. Dabei handelte es sich um eine Ehe mit einer Dominikanerin in der Dominikanischen Republik, eine Eheschließung in Indonesien und eine Heirat mit iranischem Bezug, die in Dänemark stattfand.

Wer sich in Guben und Umgebung trauen lassen möchte, dem stehen mehrere Lokalitäten zur Verfügung. Neben dem Trau- und dem Turmzimmer im Rathaus ist das unter anderem auch in der Schenkendöberner Gemeindeverwaltung, der Alten Filterhalle des Gubener Wasser- und Abwasserzweckverbandes und auch auf dem Floß auf dem Göhlensee möglich.