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Stadtverwaltung kritisiert falsche Grundsteuer-Zuordnung

Guben. Die falsche Zuordnung der Grundsteuer A und B im RUNDSCHAU-Beitrag "Kein Aprilscherz" vom 4. April kritisiert die Stadtverwaltung Guben in einer Stellungnahme. red/sha

Die Grundsteuer A fällt demnach für land- und forstwirtschaftlich genutzten Grundbesitz an. Die Grundsteuer B umfasst alle anderen Grundstücke wie Wohnhäuser, Bauland, Gartenland. Die Verwechslung bitten wir zu entschuldigen.

Das bedeutet: Die neuen Hebesätze fallen für die von der Grundsteuer B Betroffenen günstiger aus. Ursprünglich war eine Erhöhung von bisher 380 auf 420 Prozent geplant. Nun sollen es nur 410 Prozent sein. Die Senkung des Hebesatzes führt dazu, dass diese Steuerzahler insgesamt 47 000 Euro weniger zahlen müssen.

Steigen soll hingegen die Grundsteuer A von derzeit 270 auf 315 Prozent. Geplant war eigentlich nur eine Erhöhung auf 310 Prozent. Für den davon betroffenen Personenkreis sind das insgesamt allerdings nur 400 Euro zusätzlich. Die Gubener werden im Vergleich zum bisherigen Haushaltsplan also eher entlastet, heißt es weiter.

Zudem will die Stadt Guben bis zum Jahr 2020 den Haushalt konsolidiert haben. Schuldenfrei sei man damit nicht, wird betont. Ab 2017 sei zwar ein positives Jahresergebnis geplant, doch langfristige Kredite müssten auch weiterhin bedient werden.