(utr) Dafür hatten sich die Bibliotheksmitarbeiter um Leiterin Kerstin Mattner wieder jede Menge einfallen lassen. Angebote für die ganze Familie standen am Sonntag zur Auswahl und in allen Ecken der Gubener Bibliothek gab es etwas zu entdecken.

Nach dem Bilderbuchkino „Der Lesewolf“, welches wegen des großen Ansturms zweimal hintereinander stattfand,  standen viele Spielmöglichkeiten und kreative Basteleien für die kleinsten Bibliotheksbesucher bereit. Ob im Schmökerzelt mit vielen gemütlichen Kissen und Decken, am Basteltisch mit Jana Andreck oder am Spieletisch – es gab viel zu entdecken. Mitarbeiterin Maya Voigt hatte sich auch dieses Mal in ein ganz zauberhaftes Kostüm geworfen. Sie hatte als Elsa aus dem Film die „Eiskönigin“ das Kinderschminken übernommen und bemalte die kleinen Mädchengesichter wie die Protagonisten dieses Films. Vor allem Glitzer war bei den kleinen „Prinzessinnen“ sehr beliebt.

Aber auch die digitalen Angebote waren gefragt. Egal ob Wii-Station, ebooks oder  Toniboxen samt Figuren – die Gubener Bibliothek ist heute auf dem neuesten Stand der Technik. Die moderne Medienwelt kann man in der Gubener Bücherei via Onleihe und filmfriend nutzen. Beide Angebote führten die Mitarbeiter gern vor. Der Modellbahnclub Guben hatte sein Modell „Jim Knopf“ mitgebracht. Vereinsvorsitzender Michael Buschner erzählte, dass die ausgestellte Platte eine Szene des Films nachstellt. Und weil es davon noch ganz viele gibt, liegen auf der aktuellen Platte auch schon die Gleise für eine nächste Episode, die dann ergänzt wird. Wer übrigens diese und andere Eisenbahnplatten sehen will, hat dafür bei der Ausstellung am dritten Advent die Gelegenheit.

Während sich die Kinder bei den zahlreichen Angeboten vergnügten, konnten die Eltern oder Großeltern Kaffee und Kuchen im extra eingerichteten Bibo-Café genießen und in Büchern oder Zeitschriften schmökern. Oder sie lauschten dem Schottlandexperten und Whiskykenner Wolfgang Dannat bei seinem Vortrag. Er berichtete eindrucksvoll mit einer Menge Bildmaterial über Schottland und hatte auch ein paar Lieder zur Gitarre im Gepäck.

Den Bibliotheksmitarbeitern ging es vor allem darum, ihr ganzes Repertoire zu zeigen. Die Bibliothek ist ein öffentlicher Raum und macht viel mehr als nur Medien ausleihen. Und genau deshalb zeigten sie auch die ganze Bandbreite der Kulturarbeit und die Serviceleistungen. 

Der schönste Platz an diesem Nachmittag war der auf dem wunderschön sonnigen Balkon der städtischen Einrichtung. Dort hatten die Mitarbeiter der Bibliothek kleine gemütliche Tische aufgestellt, die von den Besuchern zum Kaffeetrinken oder zum Lesen genutzt werden konnten.

„Wir sind sehr zufrieden mit der Resonanz. Es ist schön, dass so viele Familien unser Angebot annehmen. Genau dafür machen wir das. Wir freuen uns auch, dass das Gymnasium uns mit ihrem Kuchenbasar unterstützt. Dadurch haben wir eine Win-Win-Situation, denn deren Erlös kommt den Schülern zugute“, erklärt Bibliotheksleiterin Kerstin Mattner.