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| 19:02 Uhr

Guben
Neues Gesicht für Gubener „Neiße-Echo“

Gubens Pressesprecher Bernhard Schulz zeigt das neu gestaltete Neiße-Echo (l.) sowie dessen Vorgängervarianten.
Gubens Pressesprecher Bernhard Schulz zeigt das neu gestaltete Neiße-Echo (l.) sowie dessen Vorgängervarianten. FOTO: Silke Halpick / LR
Guben. Stadt gibt Mitteilungsblatt künftig voll in Farbe heraus, erweitert den Seitenumfang und verlängert den Erscheinungsintervall.

Mit einem neuen Gesicht, dafür aber nur noch alle drei Wochen  erscheint künftig das „Neiße-Echo“. Darüber informiert Bernhard Schulz. Als Pressesprecher der Stadt Guben ist er inhaltlich für das Mitteilungsblatt verantwortlich, dem auch amtliche Bekanntmachungen der Stadt Guben und der Gemeinde Schenkendöbern beigelegt sind.

Als „Kompromiss“ bezeichnet Schulz die Umstellung des Erscheinungsrhythmus’ von bisher 14 Tagen auf künftig drei Wochen. Doch damit müssen sich die Gubener keinesfalls verstecken. In vielen anderen Kommunen in der Region erscheinen ähnliche Publikationen schon längst nur noch einmal pro Monat. „Wir wollen möglichst aktuell bleiben“, sagt Schulz. Vor allem mit seiner „Vollfarbigkeit“ kann das neue „Neiße-Echo“ punkten. Von der ersten bis zur letzten Seite wird bunt gedruckt. Bisher war das nur dem Deckblatt vorbehalten. „Das wird sich vor allem bei Fotostrecken positiv bemerkbar machen“, kündigt Schulz an. Aber auch der Seitenumfang des Heftes soll wachsen, damit trotz des neuen Erscheinungsintervalls alle Mitteilungen Platz finden.

Laut der Brandenburger Bekanntmachungsverordnung sind Städte und Gemeinden ohnehin verpflichtet, ihre Bürger über Satzungen und Verordnungen zu informieren. Auch in der Hauptsatzung der Stadt findet sich eine entsprechende Regelung. Das „Neiße-Echo“, das es in seiner heutigen Form seit 1991 gibt, will aber auch an die Tradition der Gubener Zeitung „vor vielen Jahren“ anknüpfen. Vereine und Einrichtungen können hier über ihre Arbeit oder besondere Veranstaltungen berichten. Aber auch Apotheker oder Tierärzte nutzen den Serviceteil für ihre Informationen.

Layoutet und gedruckt wird das städtische Mitteilungsblatt in Herzberg (Elbe-Elster) – und anschließend an alle Haushalte in Guben und Schenkendöbern verteilt. Weitere Exemplare liegen auch im Rathaus sowie städtischen Einrichtungen aus. Künftig kann die Druckversion aber auch in digitaler Form über die Homepage der Stadt Guben heruntergeladen werden. „Auch das ist neu“, sagt Schulz.

(sha)