Eingeladen dazu sind auch Wilke-Nachfahren wie die Schriftstellerin Rosemarie Schuder sowie Chris tian Wilke und Thomas Thieme.

"Die Hutmacher aus Guben wurden auf den großen Mode-Messen in Paris und London immer schon erwartet", erzählt Museumsleiterin Heike Rochlitz. Um 1900 verließen "200 Dutzend Hüte" täglich die Gubener Hut-Fabrik. Dieser Erfolg ist insbesondere Carl Gottlob Wilkes Erfindung zu verdanken. Sein wetterfester Hut wurde aus Schafwoll-Filz und in einem besonderen Verfahren gefertigt. "Wie genau, das ist ein Geheimnis bis heute geblieben", so Rochlitz.

Zum Jubiläum hat das Museum einen Wilke-Stammbaum erarbeitet. "Noch mit Lücken und bestimmt nicht ganz fehlerfrei", räumt Rochlitz ein. Deshalb freut sie sich besonders auf die eingeladenen Wilke-Nachfahren. Zu ihnen gehört die Schriftstellerin Rosemarie Schuder, die sich beim Neujahrsempfang ins Goldene Buch der Stadt Guben eintragen konnte. Die Festveranstaltung beginnt um 16 Uhr im Stadt- und Industriemuseum. Es gelten die regulären Eintrittspreise.