Er sitzt im Jugendhilfeausschuss des Kreises Spree-Neiße und im Spremberger Bildungs- und Kulturausschuss. Vier Generationen Jugendlicher hat er im Offenen Jugendhaus des Albert-Schweitzer-Familienwerkes in Spremberg schon begleitet. Die RUNDSCHAU-Leser wissen Noacks Engagement zu schätzen. Sie haben den Jugendsozialarbeiter zum „Menschen des Jahres 2007“ gekürt.
„Ich bin überrascht“ , sagt Noack. „Es war schon eine Ehre, überhaupt nominiert worden zu sein.“ Die Verleihung des Preises an ihn will der 36-Jährige als Würdigung für die gesamte Jugendarbeit in Spremberg verstanden wissen.
Obwohl das Jahr noch jung ist, hat Noack schon wieder einiges auf die Beine gestellt. Mit Kindern war er in einem Ski-Lager in Tschechien. „Das war etwas Besonderes für die Kinder, weil viele von ihnen aus sozial schwachen Familien kommen“ , sagt er. Zurzeit bereitet der 36-Jährige gemeinsam mit Jugendeinrichtungen der Stadt Spremberg und dem Kreisjugendamt ein Projekt zur „Gefahr des Rauchens“ vor.
Nach der Preisverleihung ist Kai Noack, der eine Ausbildung zum staatlich anerkannten Ausbilder macht, gestern gleich wieder an seinen Schreibtisch zurückgekehrt. Berufsbegleitend studiert er an der katholischen Fachhochschule Berlin. In der kommenden Woche schreibe er Prüfungen, erzählt Kai Noack und zeigt auf seine Augenringe. „Da muss ich auch nachts lernen.“ (jb)

Zum Thema Das Wahlergebnis
 Mehr als 450 Stimmen sind abgegeben worden. Gewonnen hat Kai Noack aus Spremberg. Auf den zweiten Platz wählten die Leser die Cottbuserin Gerda Elze , die seit 57 Jahren Menschen das Schwimmen beibringt. Dritter wurde Joachim Preuß , der sich seit mehr als vier Jahrzehnten für den Gubener Fußballnachwuchs engagiert.