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| 19:36 Uhr

Fussball
Ost lässt den BSV im Stadtderby jubeln

 Alexander Ost jubelt gemeinsam mit Florian Kunzke (l.) und Hendrik Schmietendorf (r.).
Alexander Ost jubelt gemeinsam mit Florian Kunzke (l.) und Hendrik Schmietendorf (r.). FOTO: FuPa Brandenburg
Landesliga Süd. Guben Nord gewinnt in der Landesliga vor stattlicher Kulisse mit 4:0 gegen den Ortsrivalen. Wackers Diakiv feiert tolles Comeback. Von Marco Kloss, Roland Scheumeister und Frank Thiemig

BSV Guben Nord – 1. FC Guben 4:0 (1:0). T: 1:0, 2:0 Ost (18.,48.), 3:0 Ullrich (59.), 4:0 Waszkowiak (89.); S: Hähnel (Frankfurt/O.); Z: 400.

Vor großer Kulisse duellierten sich die Gubener Ortsrivalen auf Augenhöhe. Der FC war zunächst leicht überlegen, bevor Alexander Osts direkt verwandelter Freistoß der Spielfreude der Gastgeber einen Schub brachte. Ein individueller Fehler verhalf dem BSV zur Vorentscheidung. Der FC spielte zwar weiter gut mit, hatte aber dem alles heraushauenden Gegner nicht mehr genügend entgegenzusetzen.

TSV Schlieben – SG Großziethen 5:4 (4:3). Tore: 0:1 und 3:3 Billerbeck (7./41.), 1:1 Jäschke (15.), 2:1 und 4:3 Fitzke (27./42.), 3:1 und 5:4 R. Dehne (30./60.), 3:2 Beyer (40.), 4:4 Köhler (52.), SR: Wickfeld, Z: 103.

Die Gäste zeigten die bessere Spielanlage und gingen trotz einiger Konterchancen des TSV in Führung. Schlieben blieb bei Kontern brandgefährlich und erzielte in der Folge drei gut herausgespielte Treffer. Die SG kam allerdings per Elfmeter zurück ins Spiel und traf kurz darauf zum Ausgleich. Es blieb ein offenes Spiel und der TSV erzielte noch vor der Pause die Führung. Nach Wiederanpfiff drückten die Gäste und der erneute Ausgleich war die Folge. Nun bewies Schlieben Moral und erhöhte durch Robert Dehne auf 5:4. In der Folge wurde es eine Abwehrschlacht, die der TSV aufopferungsvoll gewann und im Abstiegskampf – im Fernduell mit den Kellerkindern der Nord-Staffel – große Hoffnung schöpft.

Wacker Ströbitz – Germania Schön­eiche 5:0 (2:0). T: 1:0 Diakiv (15.), 2:0 Holz (22.), 3:0, 4:0 Afzal (60.,78.), 5:0 Weber (90.); S: Ruhner (Spremberg); Z: 76.

Die Rückkehr einiger Leistungsträger verhalf Wacker zu einem souveränen Auftritt. Diakiv vollzog, nicht nur durch die Eröffnung des Reigens schön heraus gespielter Tore, sondern auch als Vorlagengeber, ein hoffnungsvolles Comeback. Klar überlegen, wurde den Berlinern keine echte Torchance zugebilligt und Thoms kaum geprüft.

SpVgg. BW 90 Vetschau – FSV Dynamo Eisenhüttenstadt 1:8 (0:3). Tore: 0:1 Köhler (4./ET), 0:2 M. Frühauf (11.), 0:3, 1:5 und 1:7 Kretschmann (39./65./76.), 0:4 Weniger (50.), 1:4 Marx (56.), 1:6 Altengof (70.), 1:8 Arrach (89.), SR: Eberst, Z: 26.

Wie gewohnt hielt Vetschau eine Zeitlang mit und hielt die Niederlage in Grenzen. Mit zunehmender Spielzeit fielen die Treffer für die Gäste aber standesgemäß, sodass die weiter punktlosen Vetschauer die 29. Saisonniederlage quittieren mussten.

Frankonia Wernsdorf – FSV Brieske/Senftenberg 4:2 (3:1). Tore: 1:0 und 2:0 Griebsch (14./19.), 3:0 Schmauder (29.), 3:1 Klotz (45+3.), 3:2 Schulze (59.), 4:2 Holz (87.), SR: Hebbe, Z: 95.

Die Gäste verschliefen ohne zahlreiche Stammspieler den Auftakt und lagen nicht unverdient klar im Hintertreffen. Mit dem Halbzeitpfiff köpfte Klotz zum Anschluss, den die Knappen mit besseren 20 Minuten nach Wiederanpfiff hätten vergolden müssen. Doch sie vergaben einige Großchancen kläglich, auch ein Strafstoß wurde verschossen. Schulze schaffte zwar noch den Anschluss, doch am Ende verteidigten die Knappen schlecht und ließen Holz zur Entscheidung jubeln.

FV Erkner 1920 – VfB Hohenleipisch 1912 2:2 (0:0). Tore: 0:1 Ayata (60.), 1:1 Röwer (70.), 2:1 Neupert (77.), 2:2 Mertins (87./ET); SR: André Ihrke (Eberswalde); Z: 52.

Mit dem Remis und einer ansprechenden Leistung hat Hohenleipisch sein Minimalziel erreicht. In Erkner hatte der VfB besonders im ersten Abschnitt die besseren und mehr Möglichkeiten. Mit Wiederbeginn wurde die Partie lebhafter mit Chancen auf beiden Seiten. Ein klasse Freistoß von Ayata genau in den Winkel brachte den VfB in Führung, allerdings drehte Erkner unter aktiver Gäste-Mithilfe das Ergebnis schnell.

Die Hohenleipischer behielten den Kopf aber oben und bekamen schließlich Schützenhilfe von den Randberlinern, die per Eigentor den Endstand markierten.