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| 19:28 Uhr

Handball
Kurioses Zeitstrafen-Festival beim Chemie-Spiel

Guben. Die Männer des SV Chemie Guben haben in der Handball-Verbandsliga mit 35:34 (15:16) einen knappen Heimsieg gegen die OSG Fredersdorf-Vogelsdorf eingefahren. red

Das Spiel begann sehr schleppend. Erst nach vier Minuten sahen die Zuschauer den ersten Treffer, in diesem Fall für die Gäste. Diese legten fortan stets vor, Chemie zog nach.

Derart ausgeglichen und auf Augenhöhe verlief die Partie für lange Zeit. Allerdings entschieden sich die Unparteiischen sehr schnell für Zeitstrafen, was den Spielfluss merklich beeinflusste. In der 48. Minute kamen die Gäste erstmals in Durchgang zwei zu einem Zwei-Tore-Vorsprung. Da Guben nun einige Chancen vergab, baute die OSG diesen Vorsprung bis zehn Minuten vor dem Ende auf 27:31 aus. In der 56. Minute lautete der Spielstand sogar 29:34.

Die Partie schien entschieden, doch Chemie zeigte Moral. Zudem wurde es wegen zahlreicher Zeitstrafen nun richtig kurios. Irgendwann stand Fredersdorf-Vogelsdorf nur noch zu dritt der kompletten Gubener Mannschaft gegenüber, die von diesem Umstand profitierte und schließlich als knapper Sieger von der Platte ging.

Insgesamt wurden in dieser nicht übermäßig harten Partie 20 Zeitstrafen vergeben, wobei beide Mannschaften so einige Entscheidungen der Unparteiischen nicht nachvollziehen konnten. Die Gubener haben nun an den kommenden zwei Wochenenden spielfrei, bevor sie am 10. November nach Müllrose reisen, wo es gegen die HSG Schlaubetal-Odervorland geht.