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Handball
Guben verliert umkämpfte Partie

Guben. 28:32-Pleite in der Handball-Verbandsliga gegen Schlaubetal-Odervorland. Von Helga Aigringer

Am Samstagabend spielten die Chemie-Frauen in eigener Halle gegen die HSG Schlaubetal- Odervorland. Die Punkte waren während der ganzen Zeit hart umkämpft, am Ende mussten sich die Neißestädterinnen jedoch geschlagen geben.

Zu Beginn ging es hin und her bis zum 5:5. Dann gelang es den Gästen, auf 4:7 zu enteilen, doch die Chemie-Frauen spielten gut mit und kamen auf 6:7 heran. Doch schon hier begann, was sich das ganze Spiel fortsetzte, man konnte sich nicht entscheidend lösen. Immer bekamen die Spielerinnen aus Müllrose Siebenmeter zugesprochen. Viele in der Halle sahen in einigen Situationen Stürmerfoul. Im Gegenzug war der Vorteil weg oder Ballgewinne wurden nicht gewährt. Die Mannschaft spielte diszipliniert, aber auch verzweifelt. Nach dem 13:13 sah man die stärkste Phase der Gubenerinnen: 15:13 und 17:15-Führung. Weiter konnte man sich leider nicht lösen. Das letzte Tor der ersten Halbzeit war erneut ein Strafwurf zum Halbzeitstand von 17:18.

Obwohl die Chemie-Frauen am Ende mehr Tore aus dem Spiel heraus warfen und ideenreicher spielten, konnten sie leider keinen Lohn ernten.

In den kommenden Wochen ist spielfrei. Weiter geht es erst am 17. Dezember auswärts gegen die Damen des HC Spreewald. Keine günstige Konstellation, denn durch den Rückzug der Mannschaft des BSV Iskra Frankfurt (Oder) entsteht diese große Pause von vier  Wochen mitten in der Serie.

Für Chemie Guben spielten: Strätz, Katja (9/1), Eichler, Isabell (4), Prüfer, Lea-Angelina (2), Balzer, Lea Wiebke, Schubert, Sarah (3), Mattis, Jessica (3), Kerle, Ulrike (1), Rehfeld, Jasmin, Key, Carmen (6), Schreiter, Kimberli, Tor: Fuchs, Maria

Siebenmeter: Chemie Guben 2(4)/HSG Schlaubetal 13(14), Zeitstrafen: Chemie Guben 5/HSG Schlaubetal 4