| 16:31 Uhr

Handball
Desaströse Gubener verlieren letztes Spiel

Guben. Die Chemie-Handballer treffen gegen Dahlewitz nur 42 Prozent ihrer Würfe und unterliegen 16:23 (11:9).

Die Handball-Herren vom SV Chemie Guben haben ihr letztes Heimspiel in diesem Jahr zuhause gegen Blau-Weiß Dahlewitz verloren. Mit 16:23 mussten sich die Neißestädter geschlagen geben. Sie überwintern nun als Tabellensiebter in der Verbandsliga Süd.

Das Spiel begann zunächst mit zwei Verwarnungen auf der Seite der Gubener. Erst nach zwei Minuten konnte Dahlewitz das erste Tor erzielen. Sie legten auch gleich nach und konnten 2:0 in Führung gehen. Nach fünf Minuten traf dann auch Guben erstmals das Tor. Von Beginn an war zu spüren, dass die Unparteiischen gänzlich überfordert mit dem Spiel waren. Nicht geahndete Fouls lenkten das Spiel in eine Richtung, welche die Gesundheit der Spieler gefährdete. Dennoch hatte Guben in den ersten 20 Minuten die stärkste Phase des Spiels. Aus einer sicheren Deckung heraus konnte man den Gegner auskontern und leichte Tore erzielen. Nach 23 Minuten führte Guben mit 11:6. Jedoch blieben die restlichen sieben Minuten der ersten Halbzeit für die „Chemiker“ torlos, wodurch sich die Blau-Weißen zur Halbzeit auf 11:9 herankämpften.

Wie sich schon zum Ende der ersten Halbzeit abzeichnete, fand Dahlewitz immer besser ins Spiel, wohingegen der Gubener Angriff zunehmend ideenlos wirkte. Nach 45 Minuten zeigt die Anzeigetafel einen Spielstand von 15:15 an. Nun gelang im Angriffsspiel des SVC rein gar nichts mehr. Ganze zehn Minuten konnte keiner der Gubener Spieler ein Tor erzielen. Diesen Umstand machte sich Dahlewitz zu Nutze und setzte sich spielentscheidend auf 21:15 ab. In der 54. Minute sollte Dan Klein den letzten Gubener Treffer erzielen.

Dahlewitz spielte in den letzten Angriffen siegessicher die Zeit herunter und traf dabei noch zwei weitere Male zum Endstand. Bei einer Wurfeffektivität der Gubener Sieben von lediglich 42 Prozent brauchen sich die "Chemiker" kaum über den Ausgang dieses Spiels beschweren. Für die unnötige Härte des Spiels, die von den Schiedsrichtern hätte unterbunden werden müssen, sprach eine Platzwunde auf Seiten der Dahlewitzer und ein mit einer Gehirnerschütterung ins Krankenhaus eingelieferter Spieler der Gubener. 

Die nächste Partie für den SVC findet erst im neuen Jahr am 20. Januar statt. An diesem Tag startet man in die Rückrunde beim SSV Friedland. Bis dahin bleibt den Gubenern also genügend Zeit, an der Wurfeffektivität zu arbeiten.

Chemie: Randy Müller, Vladyk Horbynko (Tor) – Dan Klein (6 Tore), Tobias Kerle (4), Jan Rietschel (4), Markus Nowitzki (1), Mirko Böhme (1), Frank Nagel, Felix Pechmann, Christoph Pickert, Mike Olbzak, Martin Kalz und Markolf Janeck.