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| 21:57 Uhr

Fussball
BSV Guben Nord verliert Oder-Neiße-Dauerbrenner

Arek Waszkowiak (l.) und Kollegen enttäuschten im Derby.
Arek Waszkowiak (l.) und Kollegen enttäuschten im Derby. FOTO: Kenny Fuhrmann / FuPa Brandenburg
Brandenburg-Liga. Im Freitagabendspiel enttäuschen die Gubener ihre Fans und unterliegen mit 0:2. Von Roland Scheumeister

FC Eisenhüttenstadt – BSV Guben Nord 2:0 (2:0). T: 1:0 Becker (25.), 2:0 Mooh Djike (39.); SR: Musick (Friedland); Z: 135; Guben Nord: Hübner – Herzog, Schwittlich, Hauf, Schmietendorf – Ullrich, Schulze, Stoll, Waszkowiak (70. Jakob) – Meyer (46. C. Schulz), Fingas.

Mit einer entsprechenden Ansage zum Derby-Charakter dieses Oder-Neiße-Dauerbrenners hat BSV-Spielertrainer Franz-Aaron Ullrich seine Jungs auf diese Partie eingestimmt. Bei intensivem Beginn waren aber bereits nach zehn Minuten alle guten Vorsätze verflogen. Der Hinweis des Trainers, den Aktionsradius der Eisenhüttenstädter Offensivregisseure Wolbaum und Mooh Djike einzuengen, war schnell vergessen. Der FCE bekam Oberwasser. So wurde ein Dribbling Wolbaums nicht unterbunden, er sprintete durch, flankte und der mitgelaufene Becker netzte ein. Symptomatisch für das schwache Deckungsverhalten war auch die Entstehung des zweiten Tores. Wolbaum dribbelte sich halblinks durch, spielte Mooh Djike an, der sich in aller Ruhe den Ball zurecht legen konnte und aus der Drehung ins lange Eck vollendete.

Das Kurzpassspiel der Gäste war indes zu ungenau. Ohnehin mit dünner Spielerdecke angereist, verletzte sich auch noch Philipp Meyer. Mit einem Pass in Position gebracht, ging er im Zweikampf mit seinem Gegenspieler zu Boden. Der fällige Elfmeter wurde nicht gegeben und Meyer musste mit verdrehtem Knie zur Pause ausscheiden.

Mit dem Wiederbeginn kamen die Nordgubener zu mehr Spielanteilen, welche allerdings nur zu einigen Halbchancen führten. So lenkte FC-Keeper Stemmler einen Fernschuss von Arek Waszkowiak um den Pfosten und klärte einen Ball des unermüdlich rackernden Ullrich zur Ecke. BSV-Abteilungsleiter Roland Kunzke: „Ich hätte nicht gedacht, dass der Ausfall einiger Stammspieler wie Kunzke, Mrowca, Schack und Ost so wenig kompensiert werden konnte. Wir und unsere mitgereisten Schlachtenbummler sind vor allem wegen des fehlenden Aufbäumens der Truppe enttäuscht.”