Es gebe Pläne, die Geschäftsstelle im Sommer 2004 mit der Filiale an der Klaus-Herrmann-Straße zusammenzuschließen, hieß es.
Ursache für diesen Schritt ist ein „erheblicher Rückgang des Kundenpotentials“ auf dem Reichenbacher Berg und im Bereich der Obersprucke.
Die Sparkasse hatte nach eigenen Angaben in den zurückliegenden Monaten Kundenströme und Nutzungsquoten in den einzelnen Filialen und Automatenstandorten analysiert und sich deshalb für diesen Schritt entschieden.
In diesem Zusammenhang gibt es wohl zwei wichtige Gründe, warum letztlich die Filiale an der Schillerstraße dichtgemacht werden soll.
Zum einen gehört das Gebäude an der Herrmannstraße der Sparkasse-Spree-Neiße selbst. Zum anderen ist dieser Standort aus städtebaulicher Sicht wichtig, weil genau dort das Stadtteilzentrum für den umgebauten Reichenbacher Berg entwickelt werden soll.
Das ist der Grund dafür, dass die Geschäftsstelle an der Klaus-Hermann-Straße vor der Schließung an der Schillerstraße ein neues Gesicht bekommen wird. Ab Anfang 2004 wird dort umgebaut. Die Filiale soll hell und freundlich werden und künftig mehr Platz für Service und Beratung bieten. So will die Bank ihren Beitrag zur Neugestaltung des Wohnkomplexes IV leisten.