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| 01:04 Uhr

Souveräner Sieg durch traumhaften Spielbeginn

Landesoberliga weibliche Jugend B BSG Stahl Eisenhüttenstadt – SV Chemie Guben 19:33 (4:18) Mit einem Blitzstart (vier Tore in Folge) stellten die Chemie-Spielerinnen klar, dass sie in der Nachbarstadt das Spiel machen wollten.

Nach einem Eisenhüttenstädter Gegentor wurde im folgenden Angriff noch eine Siebenmeterentscheidung getroffen. Doch diese und drei weitere vereitelte die Gubener Torhüterin Juliane Kindt. So spielte Chemie ungebremst weiter auf, erkämpfte sich mit einer guten Deckungsarbeit die Bälle und trug sie schnell vor das gegnerische Tor. Tor um Tor fiel für Guben bis zum 11:1. Auch bewies man Nerven, denn in der Halle waren die frenetisch schreienden Zuschauer nicht gerade für die Gubenerinnen und oftmals unterhalb der Gürtellinie. Einmal mehr war Tini Koczar von der Linksaußenposition nicht aufzuhalten, entweder sie war eine wichtige Torschützin oder holte 7-Meter heraus. Insgesamt im Spiel konnten acht der zehn sicher von Susann Kletzke und Betty Hauser verwandelt werden, was eine gute Quote d arstellt. Beim klaren Halbzeitstand von 4:18 wurden die Seiten gewechselt.
Ganz so traumhaft ging es in der zweiten Spielhälfte nicht weiter, waren doch die Gastgeber mit ihren mageren vier Toren in fünfundzwanzig Minuten nicht zufrieden. Jetzt hatten auch die Gubenerinnen das Pech, im Angriff ständig von der Sonne geblendet zu werden und so kamen auch Fehler zustande. Das Spiel war ausgeglichener auf beiden Seiten. Ziemlich bissig wurde jetzt von Stahl-Seite auch in der Deckung zugefasst und einige unserer Spielerinnen trugen Blessuren davon. Dennoch war das Spiel bereits entschieden und 12-14-Tore Differenz stellten keine Gefahr für Chemie dar. Jetzt musste man selber in der Deckung mehr Körpereinsatz bringen, denn die Eisenhüttenstädterinnen drückten sich vehement in die Gubener Abwehrspielerinnen, oftmals war es bereits Stürmerfoul. Nach anfänglichen Problemen, arbeitete man immer besser mit dem Nebenmann zusammen und schloss so Lücken und stellte sich mit dem Körper erfol greich in den Weg. Am Ende Freude über den in der Höhe nicht einkalkulierten Auswärtssieg von 19:13.
Für Chemie spielten: Vanessa Woithe (2), Melanie Schulz, Christin Koczar (11), Juliane Stratz (1), Pia Völkel (2), Susann Kletzke (4/3), Beatrice Krause, Vanessa Nicette (1), Elisabeth Hauser (12/6) und Juliane Kindt im Tor.