(utr) Im Rahmen der Gubener Frauenwoche war auch in diesem Jahr der Weltgebetstag der Frauen eine der ersten Veranstaltungen. Die Idee des Weltgebetstages lautet, dass ein Gebet über 24 Stunden lang um den gesamten Erdball wandert und auf diesem Weg Frauen in mehr als 120 Ländern der Welt miteinander verbindet.

Über Konfessions- und Ländergrenzen hinweg engagieren sich dafür christliche Frauen in der Bewegung des Weltgebetstages. In jedem Jahr sind Frauen eines jeweils anderen Landes für die Vorbereitungen zuständig.

In diesem Jahr kam der Weltgebetstag aus Slowenien. Das Land spielt eine interessante Rolle in Europa: Der junge Demokratie mit einem kommunistischem Erbe gilt schon seit langer Zeit als ein wichtiger Knotenpunkt internationaler Wanderungs- und Handelsströme. Eine zentrale Bibelstelle ist in diesem Jahr das Gleichnis vom Festmahl. Die Frauen aus Slowenien riefen: Kommt, alles ist bereit!

Mit viel Mühe und Liebe zum Detail hatten Frauen aus der Gubener Kirchengemeinde den diesjährigen Weltgebetstag vorbereitet. Im Gemeindehaus an der Alten Poststraße wurde der Tisch gedeckt, und wie in jedem Jahr hatten die Frauen dafür viele variantenreiche landestypische Gerichte gekocht. Potica mit Walnussfüllung war ebenso lecker wie verschiedene Eintöpfe und Salate.

Christiane Fritzschka, die stets mit den Frauen aus der Gemeinde diesen Tag in Guben liebevoll vorbereitet, zeigte Fotos und gab den Gästen viele Informationen über das kleinste Urlaubsparadies zwischen den Alpen und der Adria. Geschichten, Lieder und Gebete aus Slowenien brachten die Menschen am Freitagabend auf der ganzen Welt und auch in der Stadt Guben näher zueinander.

Mit der Kollekte am Weltgebetstag werden weltweit mehr als 100 Projekte unterstützt, die Frauen und Mädchen stärken. Im Jahr 2019 wird besonders auf die Partnerorganisationen geschaut, die sich dafür einsetzen, dass Frauen mit am Tisch sitzen dürfen. Denn die Vision der Teilnehmer ist es, dass alle Frauen selbstbestimmt leben können.