Das teilten die Veranstalter mit. Sie fordern von der Landesregierung den Stopp des Planverfahrens und eine lebenswerte Zukunft für die Dörfer.

Zu dem Sternmarsch rufen die Ortsvorsteher der von einer Umsiedlung oder Randlage am geplanten Tagebau Jänschwalde-Nord bedrohten Dörfer auf. Sie reagieren damit auf die im September 2007 in Potsdam bekanntgegebenen Pläne des Vattenfall-Konzerns und der Landesregierung, den Tagebau Jänschwalde jenseits der Taubendorfer Rinne bis kurz vor Guben zu erweitern. Mit der Kohle soll das für Ende der 2020er Jahre geplante Neubaukraftwerk an dem Standort für weitere Jahrzehnte Strom erzeugen. Eine Entscheidung wird für 2015 erwartet.

Ein künftiger Tagebau Jänschwalde-Nord bedroht nach Ansicht der Kritiker die gesamte Gubener Region. Während drei Orte mit etwa 900 Einwohnern umgesiedelt werden sollen, würden Dörfer wie Taubendorf und Groß Gastrose in eine unzumutbare Randlage am Abgrund geraten. Zusätzlich drohe der Gubener Region ein weiterer Tagebau auf polnischer Seite der Neiße.