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Schwungvolles Konzert des Zupfstreichorchesters

Eigens arrangierte Titel aus Folk, Rock und Pop präsentierten die Mitglieder des Zupfstreichorchesters bei ihrem Sommerkonzert.
Eigens arrangierte Titel aus Folk, Rock und Pop präsentierten die Mitglieder des Zupfstreichorchesters bei ihrem Sommerkonzert. FOTO: utr1
Guben. Alle Facetten der Liebe waren in der Klosterkirche in einem Konzert zu erleben. Eine Wiederholung gibt es im Juli in Peitz. utr1

Zu einem schwungvollen Sommerkonzert hatte das Zupfstreichorchester am vergangenen Sonntag in die Klosterkirche eingeladen. Das Ensemble der Städtischen Musikschule unter der Leitung von Anja Hawlitzki präsentierte Titel rund um die Liebe mit all ihren Facetten. Da ging es um Traurigkeit ebenso wie um Leid, Herzschmerz, aber auch Tanz.

Seit mittlerweile 14 Jahren besteht das Orchester, welches von Andreas Nemetschke und Anja Hawlitzki gegründet wurde. Vorher waren es zwei eigenständige Orchester, die dann zusammengelegt wurden. Die Musiker von neun bis etwa 70 Jahre sind alles Laien, die auf hohem Niveau spielen. Streicher, Gitarren sowie Schlagzeug spielten am Sonntag sowohl sanfte als auch kraftvolle Songs. Das Programm in der Klosterkirche umfasste Folk, Pop und Rock in eigenen Arrangements und fand in Vorbereitung für die Landesmusikschultage in Luckenwalde im Juli statt.

Eine gute Zusammenarbeit gibt es seit Langem mit den Sängern der Musikschule. Miriam Quappe, Axel und Peter Wiepke überzeugten schon in vorhergehenden Konzerten und so auch dieses Mal mit ihren Stimmen zur Orchestermusik, während Luise Eckert - übrigens selbst Geigerin im Ensemble - das erste Mal mit dem Titel "Bye bye my love" ihr Gesangstalent unter Beweis stellte. Für Gänsehaut sorgte einmal mehr Miriam Quappe bei Titeln wie "Music was my first love" oder a capella gesungen "Mercedes Benz" von Janis Joplin.

Und wer das Zupfstreichorchester mit ihrer quirligen Leiterin kennt, weiß, dass sie auch vor Titeln wie "Nothing else matter" oder "Smoke on the water" keine Angst haben. Im Gegenteil: Man merkt jederzeit, dass alle Beteiligten einen Riesenspaß haben. Und deshalb gibt es traditionell als letztes Musikstück stets "The final countdown".

Am 8. Juli kann das Konzert in der Kirche in Peitz noch einmal miterlebt werden. Dann soll auch die Orgel des Gotteshauses einbezogen werden.