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| 01:00 Uhr

Schwache Vorstellung des Lok-Sechsers

Die Kegler des ESV Lok Guben begannen in Spremberg mit der gleichen taktischen Aufstellung wie bei ihrem Heimsieg in der Vorwoche. Christian Schröder und Roland Ziersch sollten das Fundament für den zweiten Auswärtssieg schaffen. Doch schnell lag Guben mit 50 Holz im Hintertreffen.

Schröder, der anfangs noch mithalten konnte, fiel nach der Hälfte des Wettkampfes zurück. Ziersch, der auf den ersten beiden Bahnen gar keinen Stich gegen seinen Kontrahenten sah, hielt auf den letzten Bahnen gegen. Doch der Rückstand war schon zu groß, um noch ein positives Ergebnis zu erzielen. So musste Lok mit 818 und 792 Punkten ein Minus von 106 Holz verzeichnen.
So sehr sich das Mittelfeld mit Klaus-Peter Heinig und Heiko Kappel auch mühte, es war kein Vorbeikommen an den Spremberger Spielern. Mit reihenweise Achten und Neunen konterten sie das Gubener Angriffsspiel.
Kappel, der an diesem Tag stark spielte, musste mit 812 Kegeln eine Niederlage einstecken. So erhöhte sich der Rückstand auf 120 Holz. Siegfried und Sven Kappel hatten es in der Hand, dem Spiel eine Wende zu geben. Siegfrieds Gegner, der anfangs einige Schwächen offenbarte, fing sich. Der Rückstand schmolz nur sehr langsam. Siegfrieds wunderbare 862 Kegel reichten aber nicht, da auf der Nebenbahn Sven mehr mit sich zu kämpfen hatte als mit den Kegeln.
706 Punkte waren der Abschluss einer schwachen Gubener Vorstellung. Das Wort Auswärtssieg hatten wahrscheinlich nur Heiko und Siegfried richtig verstanden. Mit 4845:5039 musste Guben eine bittere Niederlage im Kampf um den Klassenerhalt einstecken. (r.z.)