Die Stadt Guben will weiter die Attraktivität ihrer Ortsteile erhöhen. Ein Projekt, das auf dem Weg dorthin realisiert werden soll, ist der Ausbau der Zufahrt nach Schlagsdorf aus Richtung Süden, also von der einstigen Bundesstraße aus.

Fußgänger müssen in Richtung Schlagsdorf auf der Fahrbahn laufen

Damit soll unter anderem ein wichtiger Faktor verbessert werden: die Schulwegsicherung. Zwar gibt es im Bereich der ehemaligen B 112, an der sich die Bushaltestelle für den Schülerverkehr befindet, einen Gehweg, nicht aber an der in den Ort führenden Hauptstraße. Und das bedeutet, dass die Fußgänger auf der Fahrbahn laufen müssen.
Erschwerend kommt hinzu, dass diese Straße auch von den Lkw des nahen Kieswerkes benutzt wird – eine Belastung, für die die Straße im jetzigen Zustand gar nicht ausgelegt ist.
Deshalb soll nun der Abschnitt von der einstigen Bundesstraße bis zur Zufahrt zum Kieswerk und den Bahnschienen grundhaft ausgebaut werden. Zudem ist der Bau eines Gehweges und eines Geländers vorgesehen.

Die Zufahrt nach Schlagsdorf soll mit Fördermitteln ausgebaut werden

Die Kosten dafür wurden auf rund 200 000 Euro geschätzt, drei Viertel davon hofft die Stadt aus Fördermitteln der Europäischen Union finanzieren zu können. Der Eigenanteil von rund 50 000 Euro soll in der Haushaltsplanung für das Jahr 2021 aufgenommen werden.
In Schlagsdorf leben aktuell rund 220 Einwohner, rund 30 von ihnen sind Kinder beziehungsweise Jugendliche im Alter zwischen sechs und 18 Jahren, heißt es in der Beschlussvorlage, die aktuell in den Ausschüssen der Stadtverordnetenversammlung diskutiert wird.