Grundlage dafür ist eine Schulwegpartnerschaft der Bildungseinrichtung mit dem „Neißeverkehr“ in Guben. Jetzt soll diese Partnerschaft auch auf das Pestalozzi-Gymnasium ausgeweitet werden. Deshalb nahmen gestern außer Europaschülern, ihrer Schulsozialarbeiterin Lydia Lindow und Mitarbeitern des „Neißeverkehr“ erstmals auch Gymnasiasten an der Beratung der Arbeitsgruppe Schulwegpartnerschaft teil.
Wolfram Heym, Geschäftsleiter Verkehr des „Neißeverkehr“ , vermittelte eingangs einen Überblick über das Anliegen und das bisher Erreichte: besseres partnerschaftliches Miteinander zwischen Busfahrern und jungen Fahrgästen. Ziel ist es weiter, dass an den Haltestellen wird nicht mehr geschubst und gedrängelt wird, Fahrausweise selbstverständlich vorgezeigt werden, Essenreste nicht mehr auf oder zwischen den Sitzen landen. Und auf diesen haben auch Füße und Schultaschen nichts zu suchen. Sachbeschädigungen und Verunreinigungen sollen passé sein. Und die Busfahrer halten die Fahrpläne ein. Wer etwas zu kritisieren hat, sagt es in höflichem Ton.
Ein gutes Stück sei man auf diesem Partnerschaftsweg schon vorangekommen. Jetzt soll die musikalische Unterhaltung noch verbessert werden, denn auf Radio-Werbung und längere Hörtexte stehen junge Busfahrende besonders morgens nicht besonders. Vorgeschlagen wurde deshalb, dass die Schüler in Zusammenarbeit mit ihren Musiklehrern Kassetten mit ihrer Lieblingsmusik bespielen. Damit der Anlauf nicht so schwer fällt, überreichte Heym gestern 18 Leerkassetten an die Europaschüler.
An die Bus fahrenden Gymnasiasten will Alex aus der 11. Klasse das Thema Schulwegpartnerschaft in der nächsten Schulkonferenz herantragen. Wolfram Heym will die Partnerschaft auch noch mehr unter den Busfahrern publik machen. Beim nächsten Arbeitsgruppentreffen Mitte November wird Bilanz gezogen.