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| 02:38 Uhr

Schulstraße-Brücke soll auch Elternsache werden

Guben. Wird die Brücke in der Schulstraße für Autos freigegeben? Eine Diskussion darüber kann erst nach der Planung für die Sanierung erfolgen. Im Rahmen der Planung würden auch bauliche Anpassungen geprüft und mit den zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln abgeglichen, sagt der amtierende Bürgermeister Fred Mahro. Daniel Schauff

Der Stadtverordnete Klaus Schneider (CDU) hat sich gegen eine Öffnung der Einbahnstraße ausgesprochen. Nur, wenn Schul- und Alte Poststraße Sackgassen blieben, könne man dem Verkehrschaos zu Beginn und Ende der Schulzeiten an der Friedensschule Herr werden, so Schneider. Bereits jetzt nutzten viele Autofahrer die vorhandenen Parkplätze in den beiden angrenzenden Straßen nicht und "würden ihre Kinder am liebsten auf den Schulhof fahren", so Schneider. Andere nutzten Behindertenparkplätze oder die Grünflächen im Bereich des neuen Hortes. Eine Öffnung der Brücke für einen Einbahnverkehr würde die Lage noch verschlimmern, so Schneider.

Mahro weist auf die Möglichkeit hin, die Brücke für Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen zu öffnen. Diese Möglichkeit erlaube auch eine Diskussion um eine generelle Öffnung für den Verkehr. Dabei will Mahro aber nicht nur die Ausschüsse mit ins Boot holen, sondern auch mit Eltern und Lehrern an der Friedensschule diskutieren.