Die Berliner Schriftstellerin Rosemarie Schuder und der Gubener Verleger Andreas Peter, gleichzeitig Organisator der Niederlausitzer Buchwochen, präsentierten zum Abschluss der 5. Auflage im Saigon-Bistro an der Frankfurter Straße Ausschnitte aus dem Buch, das aus Anlass des 260. Geburtstages von Gubens berühmter Tochter entstand. "Wir haben den Versuch gewagt und tatsächlich noch eine ganze Menge Neues gefunden, was es über Corona Schröter zu berichten gibt", sagte Peter zum Auftakt der Veranstaltung.

Rosemarie Schuder hatte den biografischen Part des Buches übernommen. Sie berichtete kurz über die Eltern der berühmt gewordenen Gubenerin, über ihren Einzug in Weimar und die Tatsache, dass neben Goethe auch Friedrich Schiller von ihr schwärmte und ihre Natürlichkeit hervorhob.

Andreas Peter hat sich in seinen Recherchen mit dem Denkmal auf der Theaterinsel befasst. Er wusste zu erzählen, dass es bereits im Jahr 1878 die Idee gab, ein Denkmal zu errichten, und dass das Projekt 1905 erst realisiert werden konnte, nachdem zahlreiche Spenden, auch aus dem Ausland, eingesammelt worden waren.

Bereits vor der Lesung zog Peter eine positive Bilanz der Buchwochen. Insgesamt hätten über 200 Gäste die Veranstaltungen besucht. "Wir haben den Nerv der Gubener getroffen."

Besonders gelungen seien der Auftakt mit Beate Wonde und die Lesung mit Günter Guben gewesen. Guben, der sich nach seiner Geburtsstadt benannte, habe angekündigt, dass er wiederkommen wolle.

Auch mit der Spendenaktion für die neue Büste von Corona Schröter, die aus weißem Marmor hergestellt werden soll, zeigte sich Peter zufrieden.

Bisher seien über 3000 Euro zusammengekommen. "Einen solchen Zulauf hatte ich so nicht erwartet. Kompliment an die Gubener, aber auch die anderen Spender, beispielsweise aus Städten wie Berlin, Leipzig oder Augsburg."