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| 02:36 Uhr

Schiller-Passage zieht Gubener Händler und Kunden an

Die Entscheidung, ihren Laden in der Schiller-Passage zu eröffnen, war eine gute, sagt Sylvia Goebel.
Die Entscheidung, ihren Laden in der Schiller-Passage zu eröffnen, war eine gute, sagt Sylvia Goebel. FOTO: dsf
Guben. "Der Dezember lief sehr gut", sagt Sylvia Goebel, Chefin des neuen Modeladens in der Schiller-Passage am Hoffmann-Möbelhaus. Ihr Laden "Tiffani-Moden" war bei einem Großbrand im Gewerbekomplex nahe des Gubener Hochhauses so stark beschädigt worden, dass sie ihr Geschäft vorerst aufgeben musste. Daniel Schauff

Statt eine von der Gubener Wohnungsgesellschaft (Guwo) angebotene Ersatzfläche in Anspruch zu nehmen, entschied sich Sylvia Goebel für einen Neustart und zog als erste Händlerin in die Schiller-Passage. Eine gute Entscheidung, schätzt sie ein. Die Passage ist von der geschäftigen Cottbuser Straße sichtbar und einfach erreichbar, Publikum zieht das gleich daneben gelegene Möbelhaus bereits an. Im Vergleich zum Laden in dem Gewerbekomplex wenige Hundert Meter weiter steht ihr etwa die doppelte Verkaufsfläche zur Verfügung. Mittlerweile bietet sie auch Herrenmode an - auch die laufe gut, sagt Sylvia Goebel.

Und seit dem ersten Werktag des neuen Jahres ist Sylvia Goebel mit ihrer Damen- und Herrenboutique "Stilecht" auch nicht mehr die einzige Händlerin in der Passage. Der Blumenladen "Katrins Blumenstübchen" hat am 2. Januar eröffnet. Ende des Monats wird auch das Kosmetikstudio "Feel Good" seine Zelte in der Schiller-Passage aufschlagen. Wie Sylvia Goebels Modeboutique war auch das Studio vom Brand im Gewerbekomplex am Hochhaus betroffen, hatte zunächst eine von der Guwo angebotene Ersatzfläche in der Heinrich-Mann-Straße bezogen, hat sich mittlerweile aber auch umorientiert und zieht ebenfalls in die Schiller-Passage am Möbelhaus. Am 28. Januar wird das Kosmetikstudio dort eröffnet.

Die ersten Eindrücke von "Stilecht"-Chefin Sylvia Goebel können den neuen Anbietern in der Schiller-Passage Mut machen. Der Beginn des Januars sei nach dem Weihnachtsgeschäft traditionell etwas ruhiger, was sich allerdings mit dem beginnenden Winterschlussverkauf wieder ändern wird, schätzt Sylvia Goebel ein. Am vorherigen Standort hatte sie ihre Öffnungszeiten gekürzt wegen der geringer werdenden Nachfrage. Dieses Problem habe sie in der Schiller-Passage nicht, sagt sie.