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| 16:04 Uhr

Strukturwandel
Schenkendöbern will inder Lausitzrunde bleiben

Schenkendöbern. Hauptausschuss stimmt mehrheitlich Mandatierung und Pauschale von 40 Cent pro Einwohner zu. Von Michèle-Cathrin Zeidler

Nachdem die Gubener Stadtverordneten bereits vor einigen Wochen der mandatierenden öffentlich-rechtlichen Vereinbarung der Lausitzrunde zustimmten, hat sich am Dienstag auch der Hauptausschuss der Gemeinde Schenkendöbern mehrheitlich für die Vereinbarung ausgesprochen. Dabei stand Bürgermeister Peter Jeschke der Lausitzrunde zu Beginn skeptisch gegenüber. „Es gab schon so viele andere Runden und Organisationen, die sich mit dem Strukturwandel beschäftigten“, so Jeschke. „Aber heute bin ich zu der Überzeugung gekommen, dass die Lausitzrunde eine wichtige Sache ist.“ In der Runde herrsche eine angenehme Arbeitsatmosphäre, und jedes Mitglied habe, unabhängig von der Einwohnerzahl, eine Stimme bei Wahlen. „Die Lausitzrunde findet Gehör bei der Bundesregierung, und zusammen haben wir Gewicht“, erklärt der Bürgermeistern. „Dieser Sache sollte sich Schenkendöbern nicht verschließen.“

Um weiter in der Lausitzrunde am Tisch zu sitzen, muss die Gemeinde eine Pauschale von 40 Cent pro Einwohner zahlen. Von den 28 Mitgliedern haben 14 die Vereinbarung bereits unterzeichnet. Das Ziel von Peter Jeschke ist es, in der nächsten Gemeindevertreterversammlung am 28. August die Ermächtigung zur Unterzeichnung und weiteren Mitarbeit in der Lausitzrunde zu erhalten.