Aktuell gibt es noch keine Flüchtlinge in der ländlich geprägten Gemeinde. Bisher hat den Angaben zufolge die benachbarte Stadt Guben sämtliche Asylbewerber aufgenommen. Schenkendöbern hat aber gegenüber dem Landkreis bereits seine Bereitschaft signalisiert, ebenfalls Flüchtlinge aufzunehmen. Der Landkreis will bei entsprechendem Bedarf die Möglichkeiten vor Ort prüfen. Eine wesentliche Rolle spiele die Infrastruktur und die Erreichbarkeit von Schule und Kita. Erfahrungen im ländlichen Raum habe man bisher noch keine, räumt Lober ein. In Guben gibt es 130 Flüchtlinge, die vorwiegend im Wohnverbund in der Deulowitzer Straße leben.