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Schenkendöbern unterstützt Bus für Lausitzer Kohlegegner

Schenkendöbern. Mit 400 Euro unterstützt die Gemeinde Schenkendöbern den Bus, der mit deutschen und polnischen Kohlegegnern zur Anti-Kohle-Menschenkette am 25. April in Immerath (Rheinland) fahren soll. sha

Das haben die Gemeindevertreter auf ihrer jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen.

Der Bus für rund 50 Personen wurde von der Klinger Runde gechartert. Die Finanzierung des Projektes läuft über den Verein Pro Heimat. Bisher seien 550 Euro von Vereinen und Privatpersonen gespendet worden, heißt es. Der Bus selbst kostet rund 2700 Euro. Der Eigenanteil für die Mitfahrer liegt den Angeben zufolge bei 35 Euro.

"Auch wir wurden bei unserer Menschenkette-Aktion im August vergangenen Jahres von Kohlegegnern aus ganz Deutschland und darüber hinaus unterstützt", sagt Thomas Burchardt, Sprecher der Klinger Runde. Damals protestieren rund 7500 Menschen gegen den Aufschluss neuer Braunkohletagebaue mit einer acht Kilometer langen Menschenkette, die vom polnischen Grabice bis nach Kerkwitz reichte. Jetzt soll ein Bus auch Lausitzer Kohlegegner ins Rheinland bringen. Noch gibt es freie Plätze für die Fahrt. Los geht es um 3 Uhr ab Guben, um 3.15 Uhr ab Schenkendöbern und um 4 Uhr ab Cottbus.

www.klinger-runde.de