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Schenkendöbern setzt auf Breitband-Ausbau

Schenkendöbern. Auch die Gemeinde Schenkendöbern setzt auf das Bundesprogramm zur Förderung des Breitbandausbaus. Darüber informiert Andreas Stahlberg von der Gemeindeverwaltung. Silke Halpick

Die Zahl der als unterversorgt geltenden Haushalte liegt bei 1273. Als unterversorgt gelten Gebiete mit Übertragungsraten unter 30 Megabit pro Sekunde.

Im Gegensatz zum benachbarten Guben soll in der Gemeinde Schenkendöbern allerdings das Glasfaserkabel über die FTTC-Technik (Fibre to the Curb) und damit nur bis zum Bordstein verlegt werden. Für die "letzte Meile" bis zum Kunden werden Kupferkabel verwendet. Allerdings sollen auch mit dieser Technologie Übertragungsgeschwindigkeiten von mindestens 50 Megabit pro Sekunde erreicht werden, wie Rainer Schubert als Breitbandverantwortlicher des Landkreises Spree-Neiße erklärt.

Die Investitionskosten liegen bei 5,8 Millionen Euro. Gefördert wird eine sogenannte Wirtschaftlichkeitslücke in Höhe von 5,2 Millionen, von denen die Hälfte der Bund und die andere Hälfte das Land Brandenburg übernimmt. Der Eigenanteil der Gemeinde liegt eigentlich bei zehn Prozent. Er entfällt aber für Kommunen, die sich in der Haushaltssicherung befinden, was in Schenkendöbern der Fall ist. Das Förderprogramm läuft über den Landkreis Spree-Neiße.