ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 00:00 Uhr

Schenkendöbern: Kohledörfer planen Fackelzug entlang der Tagebaukante

Schenkendöbern. Der Arbeitskreis Tagebaukante der Gemeinde Schenkendöbern lädt am Samstag um 15.30 Uhr zum zweiten Fackelzug entlang der geplanten Tagebaukante Jänschwalde-Nord ein. red/B.M.

Treffpunkt ist wie im vergangenen Jahr der alte Kindergarten in der Bahnhofstraße 34 in Groß Gastrose. Von dort aus starten die Teilnehmer mit Fackeln in Richtung Taubendorf. Das teilen Astrid Proske und Steffi Rölke vom Arbeitskreis Tagebaukante der Gemeinde Schenkendöbern mit. Die Verpflegung ist in beiden Dörfern gesichert. Ein Shuttelbus für die Rückfahrt nach Groß Gastrose steht zur Verfügung. „Wir wollen mit dieser Veranstaltung besonders auf die Situation der beiden Dörfer – mit der Randbetroffenheit – zwischen den geplanten Tagebau Jänschwalde Nord und den geplanten Tagebau auf der polnischen Seite aufmerksam machen“, sagt Astrid Proske.

Brandenburgs Wirtschaftsminister Ralf Christoffers (Linke) hatte Anfang Januar in Groß Gastrose bei einer Veranstaltung der Klinger Runde zugestanden, dass die Randlage von Dörfern an der Tagebaukante bisher zu wenig Beachtung gefunden hat und weitere Gespräche mit Vattenfall angekündigt. Maßstab seien dabei Regelungen, die der Energiekonzern Vattenfall mit Randbetroffenen in Sachsen ausgehandelt hat.