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| 15:21 Uhr

Konstituierende Sitzung
Homeister bleibt der Vorsitzende

 So sieht sie aus, die neue Schenkendöberner Gemeindevertretung, die sich nach der konstituierenden Sitzung am Dienstag im Garten der Gemeindeverwaltung zum Gruppenfoto aufstellte (v. l.): Bürgermeister Peter Jeschke, Roland Lehmann, Jürgen Bursch, Anita Fiedler, Steffen Krautz, Jürgen Soremba, Falko Höpfner, Ralf Buder, Sven Schumann, Ralph Homeister, Hanni Dillan, Jan Plessow, Ulrich Heß und Thomas Fiedler. Wegen Urlaubs fehlten Katrin Leppich und Gerald Märksch.
So sieht sie aus, die neue Schenkendöberner Gemeindevertretung, die sich nach der konstituierenden Sitzung am Dienstag im Garten der Gemeindeverwaltung zum Gruppenfoto aufstellte (v. l.): Bürgermeister Peter Jeschke, Roland Lehmann, Jürgen Bursch, Anita Fiedler, Steffen Krautz, Jürgen Soremba, Falko Höpfner, Ralf Buder, Sven Schumann, Ralph Homeister, Hanni Dillan, Jan Plessow, Ulrich Heß und Thomas Fiedler. Wegen Urlaubs fehlten Katrin Leppich und Gerald Märksch. FOTO: lr / Engelhardt
Schenkendöbern. Auch Schenkendöberns Gemeindevertretung hat erste organisatorische Fragen beantwortet.

Die neue Schenkendöberner Gemeindevertretung hat ihre Arbeit aufgenommen. Am Dienstag kam das Gremium im Sitzungssaal der Verwaltung im einstigen Schenkendöberner Schloss zur konstituierenden Versammlung zusammen, um die grundlegenden organisatorischen Fragen zu beantworten. Dabei gab es durchaus die eine oder andere Überraschung.

Fraktionen: Gleich zu Beginn gab Anita Fiedler, die als älteste Abgeordnete die konstituierende Sitzung eröffnete, bekannt, welche Fraktionen es künftig in der Gemeindevertretung geben wird. Der größten Fraktion mit dem Namen „Gemeinde Schenkendöbern“ gehören gleich zehn Abegeordnete an: Jürgen Bursch (CDU), Ralph Homeister von der Wählergruppe (WG) Feuerwehr, Ralf Buder, ebenfalls WG Feuerwehr,  Jürgen Soremba (WG Pinnow-Heideland), Hanni Dillan (Bürgerinitiative Bürger für Bürger), Roland Lehmann, Gerald Märksch (beide WG Heimat und Zukunft – Hier), Ulrich Heß (WG Groß Drewitz), Thomas Fiedler (WG Bärenklauer Sportverein) und Anita Fiedler (WG Senioren). Vorsitzende dieser Fraktion ist Hanni Dillan.

Eine zweite Fraktion mit dem Namen „Wählergruppe Lutzketal/CDU“ bilden Falko Höpfner (CDU) und Sven Schumann (Wählergruppe Lutzketal), der für Guido Mätzke nachrückte, der sein Mandat nicht annahm. Diese Fraktion wird von Falko Höpfner geleitet.

Fraktion Nummer 3 bilden Steffen Krautz (SPD) und Katrin Leppich (Linke). Name der Fraktion: Für unsere Einwohner. Vorsitz: Steffen Krautz.

Jan Plessow (AfD) gehört keiner Fraktion an.

Vorsitz der Gemeindevertretung: Diesen Posten übernimmt wie schon in der letzten Legislaturperiode Ralph Homeister, der als einziger Kandidat nominiert wurde und bei zwei Nein-Stimmen mit zwölf Ja-Stimmen im Amt bestätigt wurde. Knapper ging es bei der Wahl des stellvertretenden Vorsitzenden zu. Hier kandidierten Jürgen Soremba und Falko Höpfner. Soremba gewann mit 9:4 Stimmen. Ein Abgeordneter sprach sich gegen beide Kandidaten aus.

Hauptausschuss: Hier gab es unterschiedliche Auffassungen über die Anzahl der Abgeordneten, die in diesem Gremium sitzen sollen. Hanni Dillan plädierte für acht Abgeordnete plus Bürgermeister, während Steffen Krautz sich für sechs Abgeordnete plus Bürgermeister stark machte. Letztlich entschied sich die Mehrheit für die Achter-Variante. In den Hauptausschuss entsandt werden die folgenden Abgeordneten: Homeister, Bursch, Dillan, Märksch, Lehmann und Soremba (alle Gemeinde Schenkendöbern), Schumann (Wählergruppe Lutzketal/CDU) und Leppich (Für unsere Einwohner).

Weitere Ausschüsse: Hier gibt es noch Klärungsbedarf – und zwar schon über die Frage, wie viele Ausschüsse überhaupt gebildert werden sollen. In der vorigen Legislaturperiode gab es einen Bau-, einen Sozial- und einen Umweltausschuss. Hanni Dillan schlug vor, dass es künftig nur noch zwei Ausschüsse geben und der Themenbereich Umwelt zusammen mit dem Tourismus im Bauausschuss behandelt werden solle. So sei es bereits zu Beginn der letzten Legislaturperiode vorgeschlagen worden. Steffen Krautz wiederum machte sich für den Erhalt des Umweltausschusses stark. Dieser habe sich mit wichtigen Themen befasst, unter anderem einer möglichen Geschwindigkeitsbegrenzung für die Ortsdurchfahrten von Lübbinchen oder Pinnow. Falko Höpfner wiederum verwies auf die Geschäftsordnung der Gemeindevertretung, zu der man sich zu Beginn der Sitzung bekannt habe und die drei Ausschüsse vorsehe.

Letztlich wurde die Entscheidung verschoben und die Vorlage vom Sitzungsleiter und dem Bürgermeister gemeinsam zurückgezogen – auch diese Vorgehensweise war übrigens umstritten. Nun soll erst einmal rechtlich geprüft werden, ob zunächst eine Änderung der Geschäftsordnung erfolgen muss, ehe die Zahl der Ausschüsse verringert wird, oder ob es auch andersherum geht: dass die Gemeindevertretung erst eine Reduzierung beschließt und im Nachgang die Geschäftsordnung entsprechend verändert wird.

 Schenkendöbern
Schenkendöbern FOTO: lr / Engelhardt
(ten)