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| 13:03 Uhr

Schenkendöbern entscheidet über Dachvereinbarung mit Vattenfall

Immer weiter gräbt sich der Tagebau Jänschwalde derzeit in Richtung Taubendorf. Hier wird Erdreich über der Kohle abgetragen. Fotos: dpa
Immer weiter gräbt sich der Tagebau Jänschwalde derzeit in Richtung Taubendorf. Hier wird Erdreich über der Kohle abgetragen. Fotos: dpa
Schenkendöbern. Der Gemeinderat von Schenkendöbern (Spree-Neiße) stimmt am Dienstagabend über eine Rahmenvereinbarung mit dem Bergbauunternehmen Vattenfall ab. Nach großer Zustimmung im Hauptausschuss wird mit einem positiven Votum des Gemeinderates gerechnet. Die Vereinbarung soll den Ausgleich von Beeinträchtigungen durch den bestehenden Tagebau Jänschwalde auf Dörfer der Gemeinde regeln. sim

Ausdrücklich ausgenommen ist der Konflikt um den beantragten neuen Tagebau Jänschwalde-Nord, den die Gemeinde konsequent ablehnt. Der neue Tagebau würde die Dörfer Kerkwitz, Atterwasch und Grabko überbaggern. Über den Inhalt der Rahmenvereinbarung war monatelang intensiv verhandelt worden.

Wenn der Gemeinderat am Dienstagabend der Vereinbarung mit Vattenfall zustimmt, soll sie am 20. Dezember unterschrieben und damit verbindlich werden. Details der Zusammenarbeit sollen später durch Jahresarbeitspläne und ortsspezifische Vereinbarungen festgelegt werden.