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| 13:38 Uhr

Zahlen und Fakten
Ein Marathon für alle Wähler und Auszähler

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Logo Wahlen 2019 FOTO: LR / Janetzko, Katrin
Schenkendöbern. Zahlen und Fakten rund um den Wahlsonntag in der Gemeinde Schenkendöbern und ihren Ortsteilen.

Wie den Gubenern, so steht auch den Bewohnern der Gemeinde Schenkendöbern am Sonntag ein echter Wahlmarathon bevor. Hier ein Überblick über die wichtigsten Fakten rund um den Urnengang:

Was wird gewählt? In der Regel können die Schenkendöberner an diesem Tag an vier Wahlen teilnehmen: Europawahl, Kreistag, Gemeindevertretung und Ortsbeirat. Ausnahmen: Für Staakow wird nur ein Ortsvorsteher gewählt, für Reicherskreuz weder ein Ortsvorsteher noch ein Ortsbeirat.

Wo wird gewählt? Insgesamt gibt es in der Gemeinde 14 Wahllokale, in der Regel in jedem Ortsteil eines. Ausnahmen sind auch in diesem Fall Staakow und Reicherskreuz. In beiden Ortsteilen gibt es kein eigenes Wahllokal. Die Bewohner beider Dörfer können in Pinnow von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen – oder noch an der Briefwahl teilnehmen. Dies ist auch für alle anderen Wahlberechtigten noch möglich. Die Briefwahlunterlagen können noch am Freitag, bis 18 Uhr, in der Gemeindeverwaltung abgeholt werden.

Wer wählt? Wahlberechtigt sind in der Gemeinde Schenkendöbern für die Europawahl 3138 Personen und für die anderen Wahlen 3193 Personen. Der Unterschied ergibt sich zum einen daraus, dass man für die Teilnahme an der Europawahl 18 Jahre alt sein muss, für alle anderen Wahlen aber nur 16. Zudem können EU-Bürger zwar an den Kommunalwahlen in Deutschland teilnehmen, bei der Europa-Wahl hingegen müssten sie sich die Wahlunterlagen aus ihrem Heimatland schicken lassen.

Wer kann gewählt werden?
Für die Wahl der neuen Gemeindevertretung kandidieren 43 Bewerber von insgesamt zwölf Parteien und Wählergruppen. Bei den Ortsbeiräten liegt die Zahl der Kandidaten zwischen zwei und acht.

Wer hilft bei der Wahl? Insgesamt sind laut Wahlleiterin Monika Otto am Sonntag 114 Wahlhelfer im Einsatz. Sie sichern die Wahl in den einzelnen Wahllokalen ab, transportieren die Koffer mit den ausgezählten Stimmzetteln und den weiteren Unterlagen zur Gemeindeverwaltung oder nehmen in der Verwaltung die aktuellen Ergebnismeldungen entgegen.

Wann stehen die Sieger fest? Das lässt sich schwer vorhersagen. Denn nicht nur für die Wähler, auch für die Auszähler steht am Sonntag ein Marathon an. Zuerst wird die Europawahl ausgezählt, dann die Kreistagswahl. Anschließend kommt die Wahl der Gemeindevertretung an die Reihe, zum Schluss dann Ortsbeirat beziehungsweise Ortsvorsteher. „Natürlich lässt da irgendwann auch die Konzentration nach“, sagt Monika Otto. Sie gibt keine Prognosen ab, wann die Ergebnisse vorliegen, geht aber davon aus, dass Montagfrüh alle Resultate im Internet zu finden sind.

Was passiert mit Orten, in denen nur zwei Bewerber für den Ortsbeirat kandidieren? Kein Problem, dann besteht der Ortsbeirat nur aus zwei statt aus drei Mitgliedern. Diese beiden Ortsbeiräte bestimmen dann, wer von ihnen das Amt des Ortsvorstehers übernimmt. Dieses Prozedere schreibt das Brandenburger Wahlgesetz vor. Bei der Wahl am Sonntag treten in Atterwasch, Grabko, Krayne, Pinnow und Sembten jeweils nur zwei Bewerber für den Ortsbeirat an.