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Sitzung
Schenkendöbern diskutiert zum Doppelhaushalt

Schenkendöbern. Gemeindevertreter wollen einen Kredit über 300 000 Euro aufnehmen, zu die Investitionen zu sichern.

Die Gemeindevertreter von Schenkendöbern haben in ihrer Sitzung am Dienstag über den Doppelhaushalt für 2018/2019 diskutiert. Kämmerin Marion Schenk kalkuliert vorläufig für das Jahr 2018 mit einem Minus von 432 500 Euro und für 2019 mit einem Minus von 314 800 Euro. „Das ist ein erheblicher Betrag“, räumt die Kämmerin ein. Ab 2020 rechnet sie allerdings mit einem „geringfügig positiven“ Ergebnis. Es sei nun wichtig, Maßnahmen zu ergreifen, um den Haushalt auszugleichen. Das Problem: „Wir können kaum noch irgendwo sparen. Viele Investitionen sind zwigend erforderlich.“ Um die Investitionen zu sichern, möchte die erfahrene Kämmerin daher für das Jahr 2019 einen Kredit in Höhe von 300 000 Euro aufnehmen. Dieser Vorschlag wurde einstimmig von den Gemeindevertretern unterstützt. Sparpotenzial sehen die Gemeindevertreter ferner beim der Gebührenverordnung für die Nutzung der Gemeinderäume. „Hier stehen die Einnahmen und der Aufwand in keinem Verhältnis“, sagt Hanni Dillan. „Für eine sechstündige Nutzung der Turnhalle werden beispielsweise nur 15 Euro.“ Aus diesem Grund soll nun eine Arbeitsgruppe gegründet werden die eine Grundlage für die Berechnung findet.

(mcz)