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| 02:38 Uhr

Sammler zeigen in Guben ihre Schätze

Vor allem Münzen und Geldscheine sowie alte Briefe und Postkarten waren auf der Großtauschbörse zu finden.
Vor allem Münzen und Geldscheine sowie alte Briefe und Postkarten waren auf der Großtauschbörse zu finden. FOTO: Jana Pozar/zar1
Guben. Der Gubener Briefmarkenverein hatte am gestrigen Sonntag zur großen Sammler- und Tauschbörse eingeladen. "Die Resonanz ist überwältigend", sagte der Vereinsvorsitzende Rainer Laube bereits eine Stunde nach Öffnung der Börse. zar1

Insgesamt zwölf Sammler stellten Briefmarken, Münzen, Postkarten und Briefumschläge zur Schau. Bis aus Berlin und Hoyerswerda kamen die Sammlerfreunde. Wilfried Schiemann aus Cottbus hatte jede Menge Münzen im Gepäck, aber auch mehrere Millionen Mark auf dem Tisch ausgebreitet. Geldscheine, die unter anderem aus dem Jahr 1923 stammen. "Ich habe Münzen aus dem Kaiserreich, aber auch Meißener Groschen, die von 1381 bis 1407 geprägt wurden. So etwas findet man nur auf Auktionen", erklärt er. Erhalten geblieben sind diese Münzen nur, "weil es damals schon Leute gab, die sie gesammelt haben". Faszinierend für ihn ist, dass an jeder Münze, an jedem Geldschein eine Geschichte dranhängt. So auch an einer Münze, die er bei Demmlers auf der Sammlerbörse am Sonntag erstanden hat. "Die hat wohl einem Soldaten im Ersten Weltkrieg das Leben gerettet", erklärt Schiemann. Deutlich ist eine Wölbung, die auf einen Einschuss hinweist, zu sehen. Herlind und Lothar Demmler aus Eisenhüttenstadt zeigten ihre Münzen erstmals in Guben. "Mein Mann hat nach der Wende angefangen zu sammeln. Ihn haben die anderen Währungen fasziniert", erzählt Herlind Demmler. Bekannte würden ihnen immer wieder Münzen aus anderen Ländern mitbringen. Hingucker bei der Börse aber waren zweifelsfrei Münzen aus der einstigen Sowjetunion und eine Gedenkmünze anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Eko.

Stammgast bei den Gubenenr Sammlerbörsen ist Horst Späth aus Cottbus. Ihn haben es alte Briefumschläge und Karten angetan. Etwa 1000 hat er schon zu Hause im Schrank. "Postalisch echt gelaufene Karten und Briefe, das ist das, was der Sammler sucht. Wenn dann noch ein besonderer Stempel, beispielsweise zweisprachig, dabei ist, greife ich schon mal zu", gesteht Späth. Auch für ihn ist es spannend, in die Geschichte der Sammlerstücke einzutauchen.