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| 15:41 Uhr

Mobile Beratung
Reges Interesse an Ausbildung in Deutschland

Fragen rund um die notwendigen Qualifikationen für eine Ausbildung konnte das Handwerkermobil klären.
Fragen rund um die notwendigen Qualifikationen für eine Ausbildung konnte das Handwerkermobil klären. FOTO: Michèle-Cathrin Zeidler
Guben. Beratung und Vortrag für Zugewanderte im Rahmen der Interkulturellen Woche im großen Ausstellungsraum des Rathauses. Von Michèle-Cathin Zeidler

Rund 40 jugendliche Flüchtlinge nutzten am Donnerstag die Möglichkeit, sich im großen Ausstellungsraum der Stadtverwaltung zum Thema Ausbildung und Arbeit zu informieren. Zusätzlich zur Beratung durch das Handwerkermobil der Handwerkskammer Cottbus gab es einen Vortrag von Andrea Behrends und Nour Alqutaifani von der KAUSA-Servicestelle Brandenburg. Sie zeigten die Vorteile der Dualen-Ausbildung auf und betonten die Notwendigkeit der deutschen Sprachen. „Am liebsten würden die meisten direkt arbeiten gehen“, weiß auch Ute Weichert, Geschäftsstellenleiterin der Agentur für Arbeit in Guben, Forst und Spremberg. „In ihren Heimatländern gibt es in der Regel keine Ausbildung, daher leisten wir Aufklärungsarbeit.“ Als Ansprechpartner waren außerdem die Industrie- und Handelskammer Cottbus, die bea Betriebliche Begleitagentur Brandenburg, das Jobcenter Landkreis Spree-Neiße, die Agentur für Arbeit Cottbus, die Integrationsbeauftragte des Landkreis Spree-Neiße sowie das Netzwerk Flucht und Migration Stadt Guben vor Ort. „Das Interesse war groß und wir konnten kompakt ein Bild vermitteln, welche Voraussetzungen es für eine Ausbildung braucht“, so die Integrationsbeauftragte Regina Bellack. In einem zweiten Vortrag gab es außerdem Informationen für Unternehmen zur Ausbildung und Arbeit für Zugewanderte. Hierfür interessierten sich allerdings nur vier Arbeitgeber.